Good Bye New Orleans? « Klima der Gerechtigkeit

Good Bye New Orleans?

20. September 2007,

New Orleans während Katrina (wikipedia)Erinnern Sie sich an Katrina? Den Mega-Hurrikan, der 2005 ca. 1836 Todesopfer und ökonomische Schäden von 81 Mrd. USD gefordert hat.

Die Deiche brachen. New Orleans stand in weiten Teilen unter Wasser. Eine menschliche Katastrophe, die die USA erschütterte. Und die bloßlegte, wie Katastrophen vor allem die Armen, die Ausgeschlossenen, die Schwarzen treffen. Das Gesicht der Klimakatastrophe hat eine dunkle Hautfarbe.

Doch auch ohne Hurrikan droht New Orleans in Zukunft im Wasser zu versinken. Die US Initiative “Architecture 2030” hat einmal visualisiert, wie sich der Meeresspiegelanstieg auf die US Küstenstädte auswirken würde. So würde z.B. New Orleans von nur einem Meter Meeresspiegelanstieg überschwemmt.

Ein Meter Meeresspiegelanstieg, das ist nicht viel. Das werden wir vielleicht noch in diesem Jahrhundert erleben. Wenn wir nicht entschieden umsteuern. Auch dafür liefert Architecture 2030 wunderbare Beispiele aus dem Bereich des klimafreundlichen Bauens.

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Lili FuhrLili Fuhr
Lili Fuhr arbeitet zu Klima- und Ressourcenfragen. Sie hat zwei Töchter und lebt in Berlin.
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Tilman Santarius schreibt über Gerechtigkeit und Globalisierung. Er lebt mit seiner Familie auf einem Landgut außerhalb Berlins.
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Arne Jungjohann beschäftigt sich mit Klima- und Energiepolitik. Zur Zeit lebt der gebürtige Hannoveraner in Washington.

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