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Velo-City

Eben hatte ich ja noch vom Velotraum Paris gebloggt. Den Traum einer fahrradfreundlichen Stadt hat sich der Architekt Chris Hardwicke noch ein wenig genauer ausgemalt. Kern seiner Vision ist ein Netz von Fahrradrouten, die als transparent überdachte Röhren die ganze Stadt durchziehen.

Dreispurig geht es in jede Richtung flott voran, geschützt vor Wind und Wetter. Die Routen sind über der Straße aufgehängt und sorgen dafür, dass man auch größere Strecken per Rad bewältigen kann. Die gleichförmige Bewegung aller Radler erzeugt ihren eigenen Rückenwind.

Ein Traum? Vielleicht. Aber einer, der uns die Zukunft einer postfossilen Mobilität erahnen läßt.

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Bilder: www.velo-city.ca

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Diskussion

  1. Cool! In Berlin liegen doch gerade 400 Millionen Euro zum Verbraten in Verkehrsinfrastruktur herum. Warum nicht umwidmen und statt Autobahn durch Neukölln eine Velo-City realisieren?

  2. Cool, indertat. Aber ich freue mich eigentlich Sommer und Winter gerade aufs Radfahren im Freien. Hier im Nordwesten kennen wir aber auch nicht das harte Berliner Klima 🙂

  3. Eine hirnrissige Idee. „Gleichförmige Bewegung aller Radler,“ so etwas kann nur jemand hinphantasieren, der seit Jahren nicht auf einem Fahrrad gesessen hat und auch niemanden gefragt hat, der sich auskennt. Kaum etwas bewegt sich weniger gleichförmig als Radfahrer.

    Neu ist daran auch nichts. Den Traum von einem parallelen Wegenetz für Radfahrer gibt es schon länger. Seine praktische Umsetzung sieht in Deutschland bekanntlich so aus, dass man neben vorzüglich gepflegte Straßen minderwertige Dreckspisten setzt und Radfahrer zu deren Benutzung zwingt. Jetzt also auch noch mit Röhre drumherum, damit keins von den putzigen Tierchen auf die Idee kommt, sich in den richtigen Verkehr zu verirren?

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