Superwurst rettet die Welt « Klima der Gerechtigkeit

Superwurst rettet die Welt

15. Dezember 2009, von Lili Fuhr

SuperwurstWas kann ich aus der Ferne für einen Erfolg des Klimagipfels in Kopenhagen tun, frage ich mich, während ich mich mit meinen zwei kleinen Kindern durch das vorweihnachtliche Chaos im Biosupermarkt dränge.

Und da sehe ich sie, die Lösung. Sie sitzt direkt vor mir im Kühlregal: Superwurst!

Also, wenn es die Staats- und Regierungschefs in den nächsten Tagen nicht schaffen sollten, dann sagt Bescheid. Wir schneiden die Wurst sicherheitshalber nicht vor dem Wochenende an, man weiß ja nie…

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4 Kommentare

  1. Liebe Lili, wenn Du, wie tausende andere, Stunden um Stunden in der Kälte vor dem Konferenz-Gebäude stehen würdest, hättest Du vermutlich wirklich Bock auf diese Wurst. Denn direkt am Eingang stehen jeden Tag, ganz eisern, irgend welche fanatischen Vegetarier mit Flyer, Postern und Prospekten: Vegetarianism saves the World! Vegetarianism is the solution!
    Ist ja richtig. Wenn es sich nicht um eine skurrile Sekte handeln würde…

  2. Lieber Tilmann,
    skurile Sekte hin oder her, die veganen Sandwiches, die sie verteilen, sind echt lecker. Finde ich zumindest. Mir gehen die Unmassen von Fleisch, die die Dänen essen, auf den Keks.
    Trotzdem: Ich habe herzlich gelacht über die Superwurst…

  3. Lieber Tilmann,

    was ist das für ein Gewäsch?
    1. Nicht Veggies, sondern Veganis retten die Welt, da Rinderhaltung bekannter Maßen keineswegs ökologisch ist. Und Hühnerhaltung ist und bleibt eben auch Tierhaltung mit all ihren perversen & klimaschädlichen Schattenseiten.
    2. Veggies sind keine Sekte, genau so wie Omnis keine Sekte sind. Mag sein, dass manche in Sekten sind, davor ist aber keine Ernährungsform gefeit und mensch kann sehr gut vegan leben, ohne Sektier_in sein zu müssen. (Boah, echt jetzt?)
    3. Solltest Dich nicht gleich ange* fühlen von Leuten, die mehr bewegen als Du und ein klares Signal setzen gegen Ausbeutung und Unterdrückung.

    Wurst geht auch ohne Leichen.

  4. Hey Ihr,

    schade, dass ihr nicht mehr als lachen könnt über dieses Würstchen. es gibt zum Glück andere denen dazu mehr einfällt.

    http://nandu.net/de/artikel/2008/greenwashing-bei-fleischprodukten

    Vorsicht. Vegetariersekte. Immerhin eine die Zusammenhänge blickt. Was man dem Herren von der Farm (früher hiess das noch ganz unmodern “Bauernhof” oder “landwirtschaftlicher Betrieb”) leider irgendwie nicht sagen kann.

    Übrigens nicht die Einzigen, die es gerafft haben: nach James Lovelock wird die Menschheit den Klimawandel nicht überleben, weil sie nicht bereit ist auf Fleisch zu verzichten.

    Also, selbst was ändern statt es von den Weltführer_innen zu erwarten.

    In diesem Sinne viele Grüße,

    Littleblacknemo

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Lili FuhrLili Fuhr
Lili Fuhr arbeitet zu Klima- und Ressourcenfragen. Sie hat zwei Töchter und lebt in Berlin.
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Tilman Santarius schreibt über Gerechtigkeit und Globalisierung. Er lebt mit seiner Familie auf einem Landgut außerhalb Berlins.
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Arne Jungjohann beschäftigt sich mit Klima- und Energiepolitik. Zur Zeit lebt der gebürtige Hannoveraner in Washington.

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