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Interpol jagt Klimaschänder

Interpol, die viele von uns eher aus Krimis oder der Sensations-Presse kennen, möchte jetzt auch Klima-Verschmutzer jagen. Klingt erstmal aufregend, oder! Aber werden demnächst alle Mercedes-Fahrer oder sonstige Luxus-Karossen-Besitzer eingelocht, wenn sie weiter das Klima verschmutzen? Hm. Dafür müsste das Emittieren ja erst mal strafbar sein. Ist es aber noch nicht. Daher geht es Interpol doch wieder nur ums Geld: sie wollen verstärkt jene Sünder suchen, die sich auf dem Emissionshandelsmarkt mit unlauteren Methoden Knete verdienen. „As the price of carbon increases, we know that the more lucrative it becomes, the more criminals will be attracted to the market,“ sagte der neue britische Umweltminister, Lord Chris Smith, am Rande einer Interpol-Tagung in Lyon (Mehr dazu hier.). Immerhin: wenn es Milliarden-Betrügereien, wie es sie auf dem EU-Emissionshandelsmarkt schon gegeben hat (siehe z.B. die faz, EUROSOLAR, Tagesspiegel) in Zukunft weniger gibt, ist damit auch indirekt dem Klima geholfen.

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