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COP 17 in Durban ist eine Chance für Afrika

Für Nnimmo Bassey, den diesjährigen Träger des Right Livelihood Award, auch Alternativer Nobelpreis genannt, bietet die COP 17 nächstes Jahr in Durban eine gute Gelegenheit, sowohl für die afrikanischen Regierungen wie auch für die Zivilgesellschaft, Fragen auf die Tagesordnung zu stellen, die den Kontinent besonders betreffen. Gerade Afrika ist stark vom Klimawandel betroffen. In Durban werden die afrikanischen Staatschefs eine Chance haben, die Wahrheit über den Klimawandel zu sagen. Sie sollten die Herausforderungen nicht bloß als Möglichkeit sehen, an Geld oder Technologien zu kommen.

Nnimmo Bassey arbeitet in Nigeria gegen die Zerstörung der Umwelt durch die extraktive Industrie. Ölfirmen zerstören nicht nur Ökosysteme wie das Nigerdelta, sondern tragen durch ihre Produkte und ihre Produktionsweise in erheblichem Maße zum Klimawandel bei. Die Abhängigkeit von Treibstoffen ist auch für eine starke Entwaldung verantwortlich, wenn auf Ackerflächen immer mehr Agrar-Treibstoffe angebaut werden. Nnimmo Bassey appelliert an alle afrikanische Regierungen, sich wegzubewegen von einer fossil angetriebenen Gesellschaft.

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Diskussion

  1. Anlässlich der Weltklimakonferenz 2011 im Südafrikanischen Durban umrunden die Mitglieder der Fußgehercommunity WildUrb den Erdball. Mitgehen kann jeder von jedem Ort aus zu jeder Zeit!

    Vom 28.11. bis 09.12. findet in Durban die diesjährige Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Während die Teilnehmer mehrheitlich mit dem Flugzeug anreisen, gehen die Mitglieder der Fußgehercommunity WildUrb per Pedes nach Südafrika. Der Klima- und Energiefonds unterstützt die Aktion.

    64 Millionen Schritte
    Etwa 64 Millionen Schritte sind nötig um die Erde einmal zu umgehen. WildUrb versucht eben so viele zu sammeln, ehe die Weltklimakonferenz zu Ende geht. Start des Experiments ist am 20.09.2011. Den URBs bleiben also 80 Tage um die Erde gemeinsam einmal zu umrunden.

    Unsere virtuelle Route führt dabei von Wien über Moskau, Teheran, Dehli, Hanoi, Shanghai, Tokio, Vancouver, Los Angeles, Mexico City, Bogotá, und Rio de Janeiro nach Durban. WildUrb will mit der Aktion auf die umweltschädigenden Auswirkungen motorisierter Mobilität aufmerksam machen und zeigen, dass die Grenzen im Kopf und nicht in den Füssen sind.

    Mitgehen
    Um eigene Schritte beizusteuern können Teilnehmer sich unter http://www.urbwalker.at registrieren, ein persönliches Profil anlegen und den UrbWalker, eine Schrittzähler-Application für Smartphones (iTunes Store und Android Market) herunterladen. Wer kein solches besitzt kann auch mit Hilfe eines beliebigen anderen Schrittzählers teilnehmen.

    Die gegangenen Schritte werden auf die Website hochgeladen oder manuell eingetragen und zusammengezählt. Etappenziele werden vorher angekündigt und mit Bildern visualisiert. Lets GO!!

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