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George Monbiot seit Fukushima pro Atomkraft

Eigentlich war er mein Held: George Monbiot, britischer Journalist und Umweltaktivist, hat schon mit diversen Artikeln und Auftritten für Furore gesorgt. Bisher nur im guten Sinne, fand ich. Besonders gut gefallen hat mir zum Beispiel sein Auftritt auf dem Klimaforum09 im Kopenhagen, wo er die Widersprüche von Klimaschutz und aggressiver Rohstoffsicherung angesprochen hat (siehe hier und hier).

Aber jetzt scheint er vollkommen durchgedreht zu sein und schreibt vor ein paar Tagen im Guardian zur Frage: „Why Fukushima made me stop worrying and love nuclear power„. Und er meint es tgatsächlich ernst! Sein Argument: Wenn die Welt all ihre Kräfte von Erdbeben bis Tsunami auf ein Atomkraftwerk von älterer Technik richtet und dieses nicht vollkommen zerstört wird und auch bisher kein Mensch dadurch gestorben ist, dann wäre er jetzt doch pro Atomkraft. Denn dann gäbe es keine sicherere Technologie. Zwar würde er die Atomkraft immer noch nicht mögen und auch die Betreiber von Atomkraftwerken verachten. Aber er fände Atomkraft dann doch noch die bessere Alternative zu mehr Kohle:

Yes, I still loathe the liars who run the nuclear industry. Yes, I would prefer to see the entire sector shut down, if there were harmless alternatives. But there are no ideal solutions. Every energy technology carries a cost; so does the absence of energy technologies. Atomic energy has just been subjected to one of the harshest of possible tests, and the impact on people and the planet has been small. The crisis at Fukushima has converted me to the cause of nuclear power.

Dass er da wichtige Fakten einfach außer acht lässt (z.B.: nein, noch ist keiner tot, aber es werden viele sein, die an den direkten und indirekten Folgen der radioaktiven Strahlung sterben werden), hat auch die Leserschaft des Guardian gemerkt und bitterböse Leserbriefe geschrieben. Die über 1500 Kommentare Online deuten aber leider darauf hin, dass ein Großteil der britischen Öffentlichkeit seiner Meinung ist.

Foto: George Monbiot von Dogfael auf flickr.com mit Creative Commons Lizenz.

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Diskussion

  1. Nun, die Tatsache, dass viele Kommentare nicht Monbiot Ansicht teilen bedeutet, wie wir wohl alle wissen, weniger dass es sich hier um reflektierte Kommentare handelt, sondern vielmehr, dass wir gerade eine hysterische Medienpanik mit allen Konsequenzen erleben. Das soll nicht bedeuten, dass der Vorfall in Japan nicht ernst wäre, der Umgang der Medien oder Politik damit (man denke etwa an Deutschland) ist bestenfalls als peinlich zu bezeichnen.

    Ich halte Monbiots Artikel für relativ gut durchdacht und vernünftig. Monbiot als „durchgedreht“ zu bezeichnen, nur weil er eure Meinung nicht teilt, oder gar ein Feind der eigenen Ideologie geworden ist, spricht eher gegen euch als gegen ihn.

    Ein Problem, das leider die auch die meisten Umweltbewegten teilen ist ein stark beschränkter Blick auf die Problemlage. Es wird aus meiner Sicht mit zum Teil erheblicher Naivität der Fokus auf ein kleines Teilproblem gelegt und versucht eine ultra-lokale Optimierung vorzunehmen wo eine systemische Betrachtung angemessen wäre. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass bei einer Entscheidung auch die Alternative betrachtet werden muss. Das Ergebnis dieser fragwürdigen lokalen Optimierungen ist in der Regel, dass das ganze System noch schlechter ist als zuvor. Das analysiert Monbiot recht ordentlich.

    Wenn etwa Deutschland jetzt in einem Akt des politischen Populismus Atomkraftwerke abschaltet so werden diese hauptsächlich durch Kohlekraft, Gas oder ausländischen Atomstrom kompensiert werden. Eine gescheite Idee? Wohl kaum. Auch wird gerne behauptet, dass erneuerbare Energien leicht die Produktion der Atomkraft übernehmen könnten. Erstens stimmt dies ad hoc überhaupt nicht, dafür fehlen die Kapazitäten. Diese sollten natürlich ausgebaut werden, aber im Moment sind sie eben noch nicht vorhanden. Auch fehlt es an der notwendigen Infrastruktur (Netze). Und selbst wenn wir schnell Wind und Solarkraftwerke und Stromnetze bauen würden, wäre es vermutlich wesentlich gescheiter zunächst die Kohlekraftwerke abzulösen, deren Schaden unverhältnismässig über dem der Atomkraft liegt.

    Mich ärgert es immer mehr, wie undifferenziert und ideologisiert die Umweltbewegung agiert und die Öffentlichkeit zu de facto unsinnigen und oft kontraproduktiven populistischen Aktionen aufstachelt und damit erheblichen Schaden anrichtet.

  2. Wer will kann Monbiots Begründung auf deutsch hier nachlesen: http://tinyurl.com/6fbgl9e

  3. Ob die tausenden Eltern in Tschernobyl, deren schönstes Erlebnis im Leben – die Geburt eines Kindes – zum Albtraum wurde, wohl Atomkraftskepsis als „undifferenziert“, „ideologisiert“,
    „kontraproduktiv“ oder „populistisch“ empfinden?
    Vermutlich steht das auch etlichen Eltern aus dem Raum Fukushima und Tokai (japanische Wiederaufarbeitungsanlage) bevor. Immerhin wurden in 40 KM Entfernung zu den Reaktoren – also weit außerhalb des Evakuierungsgebietes – bis zu 190000 Becquerel pro Kilogramm Boden gemessen. Das ist der gefährlichere Wert – nicht die 10 Mikrosievert Strahlungsradioaktivität pro Stunde in Litate.
    Es wäre jedenfalls eingentümlich, wenn japanische Embryos mehr immun gegen Radioaktivität wären, als ukrainische und weißrussische.
    Wer die Bilder von den vielen Babys mit offenen Kieferspalten und anderen schwersten Mißbildungen gesehen hat, die selbst jetzt noch nach 25 Jahren auf so schreckliche Weise auf die Welt kommen, muss schon ziemlich gefühllos sein, um das nicht zum Anlass zu nehmen, an der Atomtechnologie zu zweifeln.

    Von der verstrahlten Bevölkerung in den Uranabbaugebieten in Mali und Niger ganz zu schweigen. Weitab vom Aufmerksamkeitsradar eines europäischen Wohlstandsbürgers. Die Leute dort bekommen nur den Fluch des Atomzeitalters ab, aber nicht eine Wattsekunde Atomstrom.

    Und erst recht zu schweigen von den 8000 kommenden Generationen im Bereich der zukünftigen Enlager, denen wir unseren plutoniumhaltigen Müll vor die Füße kippen. Wird natürlich überhaupt nichts rausickern in den nächsten 240000 Jahren. Ist ja alles so sicher. Die Asse war natürlich ein einmaliger Sonderfall.
    1 Jahrhundert Atomzeitalter (in Deutschland noch nicht einmal) und 240000 Jahre Nachsorgezeit – das ist doch mal ein ausgewogenes Verhältnis.

    Es lässt sich wunderbar über Leichen gehen – so lange die eigene nicht darunter ist.

    Mann, bin ich heute wieder ideologisch drauf.

  4. Nun, zum Glück erkennen Sie am Ende selbst, dass Sie ideologisch drauf sind, also ist noch nicht alles verloren 😉

    Aber ernsthaft: Ich möchte selbst gar nicht Stellung nehmen. Montbiot hat heute einen neuen Artikel zum Thema „Double Standards of environmentalists“ geschrieben. Ich denke, Ihr Kommentar ist geradezu ein Prototyp der Sequenz von Irrtümern und doppelten Standards die Montbiot im zweiten Artikel präzise analysiert und kritisiert.

    http://www.guardian.co.uk/environment/georgemonbiot/2011/mar/31/double-standards-nuclear?CMP=twt_fd

    • Was Monbiot in seinem zweiten Artikel total übersieht, wenn er richtigerweise die sozialen und ökologischen Kosten des Kohlebergbaus anspricht, ist, dass auch Uran ein Bergbauprojekt ist und unter den Folgen des Uranabbaus weltweit viele, viele Menschen leiden und sterben. Zum Beispiel in Indien, Niger, Namibia, Australien oder Tansania. Das wird leider viel zu oft übersehen, wenn es um die „saubere“ und „unendlich verfügbare“ Atomkraft geht. Siehe zum Beispiel: http://strahlendesklima.de/ oder http://www.uranium-network.org/

  5. Ich selbst fühle mich von Monbiots Artikel nicht angesprochen.
    Denn wenn ich die Kernkraft kritisiere, übersehe ich keinesfalls die völlig unquantifizierbaren, aber höchst wahrscheinlich gigantischen finanziellen Folgekosten und zukünftigen menschlichen Opfer durch die Verbrennung fossiler Energieträger.
    Unsere Lebensweise ist nicht planetenkompatibel. Unsere Spezie war zu erfolgreich, hat fast alle natürlichen Feinde eliminiert, hat immer mehr natürliche Ressourcen für die Befriedigung essentieller und vorgegaukelter Bedüfnisse aquirieren können und hat es in einem Anfall von Übermut – jedenfalls in den heutigen OECD-Staaten – richtig krachen lassen und den Ressourcenverbrauch ins Wahnhafte gesteigert.
    Nun beginnt alles wegzuerodieren:
    wichtige Schlüsselressourcen beginnen knapp zu werden, immer mehr Menschen finden Gefallen am Wohlstandswahn (was die Alt-Wahnsinnigen den Neu-Wahnsinnigen kaum verübeln können), die Fähigkeit der Biospäre, die immer größeren Emissionen aller Art halbwegs unbeschadet zu absorbieren, lässt nach usw.
    Und sogar unsere vermeintlich besiegten natürlichen Feinde (die ganz klitzekleinen) rüsten auf und machen unsere einst scharfen Waffen stumpf.
    Die Atomkraft ist nur eines von mehreren Beispielen, dass wir immer größere Risiken und Schadwirkungen verursachen MÜSSEN, um den Status quo noch einige Jahre aufrecht zu erhalten. Selbst, wenn uns jetzt plötzlich einfällt, dass kein Weg an den erneuerbaren Energien vorbeiführt. Leider deckt der jährliche Zubau an erneuerbaren Energien bisher bei Weitem nicht einmal die Menge, die jährlich an Energieverbrauch zusätzlich hinzukommt.

    Und was die Umwandlung eines Teils des um uns brandenden Energieozeans in Nutzenergie angeht, merken wir langsam, wie aufwändig und zeitraubend dieser Prozess ist. Wenn erst der Schlüsselrohstoff Nr. 1, das Öl (für uns in Deutschland das Öl auf dem Weltexportmarkt) knapp wird, werden wir merken, dass der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien durch billige fossile Energie subventioniert werden muss. Erodiert erst einmal die auf billiger fossiler Energie basierende Wertschöpfung, dann werden auch unsere Kapazitäten eingeschränkt, die erneuerbaren Energien ausreichend schnell zu implementieren.
    Hätten wir das 3 bis 4 Jahrzehnte früher erkannt, dann wäre der Epochenwechsel deutlich schmerzärmer verlaufen.

  6. Kleine Ergänzung zur kleinen Ergänzung:
    das sehen die ehemaligen Wismut-Kumpel, die Bewohner der verstrahlten Gebiete in Mali, die mißgebildeten Kleinkinder in der Region Tschernobyl, die schlecht versorgten Selbstmordarbeiter an den AKW-Ruinen in Fukushima, die mindetstens 70000, die dort infolge der Havarie des AKW ihr Heim und ihre Existenz verloren haben, die Bewohner von Hanford/USA oder von La Hague oder die nächsten 8000 Generationen, die in der Nähe der noch zu findenden Endlager für hochradioaktive Abfälle leben werden vermutlich völlig anders.
    Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,752346,00.html

    Aber zugegebenermaßen hat die Atomtechnologie einen großen „Vorteil“: sie verhilft Ländern wie Pakistan, Iran oder Norkorea über den Umweg der friedlich genutzten Kernenergie dazu, auch in den Kreis der Atommächte aufzusteigen.
    Das weiß man dort bestimmt sehr zu schätzen. Jedenfalls von Seiten der Regierenden.

  7. Ich habe mich auch sehr über Monbiots Wandlung gewundert und musste seinen Artikel mehrmals lesen, um ganz sicher zu sein dass ich die versteckte Ironie nicht versehentlich übersehe. Mir scheint, Monbiot hat seine in früheren Artikeln immer wieder demonstrativ kompromisslose Haltung jetzt ersetzt durch eine, die das kleinere Übel begünstigt. Kompromisslos war er beispielsweise, als er nach dem Erscheinen des Stern Review 2006 harsch dessen Kostenberechnung für menschliche Todesopfer als „Seelenhandel“ kritisierte, während fast alle anderen Ökos die bequemen, weil für uns vorteilhaften Zahlen vor sich hertrugen. Im Fall Fukushimas hätte ich deshalb erwartet, dass Monbiot Kohle- und Atomkraft für gleichermaßen inakzeptabel erklärt und für einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien plädiert. Doch anscheinend ist der Energierealismus in seinem Denken inzwischen so groß geworden, dass es für ihn nur entweder Atom oder Kohle gibt. Dabei reicht ein Blick auf das finnische Milliardengrab Olkiluoto 3 um zu sehen, dass Atomkraft weder ein billiger noch ein schnell verfügbarer und schon gar kein sicherer Ausweg aus der Klimakrise ist. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat in seinem jüngsten Sondergutachten ausführlich dargelegt, wie eine Vollversorgung mit 100% erneuerbaren Energien bis 2050 gelingen kann, und dass diese volkswirtschaftlich auch noch vorteilhaft ist. So wie ich Monbiot und seine Texte vor einigen Jahren kennengelernt habe, hätte ich ein flammendes Plädoyer für diese fast als Realität greifbare Utopie erwartet. Stattdessen klammert er sich an eine Realität, die längst als Dsytopie erkennbar geworden ist. Doch wer weiß: Er hat den Artikel schon am 19. März veröffentlicht. Vielleicht haben ihn die seitdem geschehenen Ereignisse eines Besseren belehrt.

  8. Als „Urgrüner“ bin ich ebenfalls für die Kernenergie und sogar für deren Ausbau. Lovelock und Monbiot sind keine Idioten, sondern klar analysierende Pragmatiker, die sich für das kleinere Übel entschieden haben. Eine Energieversorgung, die wie bei den Erneuerbaren riesige Flächen in Beschlag nimmt, fossile Schattenkraftwerke benötigt, z.T. auch Ressourcen vernichtet, kann nie die Leistungsfähigkeit der Kernenergie haben. Wir überlegen uns in Deutschland, wie wir die atomaren Abfälle sicher vergraben können. Und warum? Nur weil wir diese Technik nicht weiter verfolgen. Ich halte es für sinnvoller die Technik zu verbessern und Kernkraftwerke zu bauen, die diesen schon genutzten Brennnstoff wieder verwerten und zwar so, dass die daraus resultierenden Abfälle nicht mehr über Millionen Jahre die Umwelt belasten.
    Mit der „Hochverdämmnis“ unserer Häuser beuten wir ganze Ölfelder aus, mit Pumpspeicherkraftwerken im Schwarzwald verschandeln wir die Landschaft, mit Bio-Energie verknappen wir unsere landwirtschaftlichen Ressourcen, im schlimmsten Fall holzen wir dafür sogar Regenwälder ab. Die Betonfundamente mit denen wir unsere Offshore-Windräder in der Nordsee sichern wollen, kosten Energie und bleiben dort für immer am Meeresgrund. Solaranlagen benötigen seltene Erden und stellen am Ende ihrer Nutzungsdauer ein Müllproblem dar, zumal die Volumina recht hoch sind. D.h. für mich, die Erneuerbaren stellen ein sehr guten Beitrag für einen sinnvollen Mix dar. Aber nur auf die Erneuerbaren zu setzen, bedeutet die weitere Verschleuderung von Ressourcen.
    Bei der „Gefährlichkeit“ schneidet die Kernenergie mit am Günstigsten ab. Ich kann diese Horrormeldungen nicht mehr hören. Wir haben im Jahr 18 Millionen Tumortote auf diesem Planeten. Davon sind der Kernenergie, wenn man realistisch ist, vielleicht 500 – 5000 Tote zuzuschreiben. In einem Land, dass sich ohne Übertreibung Röntgenweltmeister nennen darf, bekommen die Menschen mehr als das 19 – 20-fache an Strahlung ab, als seinerzeit nach Tschernobyl. Fukushima ist nun aber kein Tschernobyl, auch wenn interessierte Kreise es als solches vermelden.
    Wer diesen Planeten liebt und das sind nun mal Leute mit Monbiot oder Lovelock, sollte alles daran setzen, dass wir die Verbrennung fossiler Energien weitgehend vermeiden und unsere Ressourcen ingesamt schonen. Und das funktioniert nur in einem Mix und nicht in einseitiger Radikalität. Es gibt nämlich keine Energieerzeugung die frei von allen Übeln ist.

  9. „Dass er da wichtige Fakten einfach außer acht lässt“ stimmt nicht. Im Gegenteil beschreibt er sie ausführlich in diesen beiden Artikeln:

    http://www.monbiot.com/2011/04/04/evidence-meltdown/
    http://www.monbiot.com/2011/03/31/seven-double-standards/

    Im ersten ruft er die grüne Bewegung auf, nicht weiter falsche Informationen über die Wirkung von Strahlung zu verbreiten weil diese der Bewegung mehr schaden als nutzen.

  10. Ernst Moritz A.

    Recht hat er der Mann! Wenn Kohle an der das Blut verschütteter chinesischer Bergleute klebt sauberer sein soll als Atomkraft, wenn Solarpanels die mit giftigen Metallen hergestellt werden, sauberer sein sollen, weil die Arbeiter in den Werken wenigstens für einen guten Zweck sterben, das läuft in unserem Land etwas ganz gewaltig fehl!

    PRO Atomkraft
    GEGEN Ökodiktatur und Menschenfeindlichkeit

  11. Stimmt, Ernst Moritz.
    Blut jährlich vieler tausender (jährlich, nicht nur chinesischer) Bergleute klebt an der Kohle.
    Zigtausende Krebsfälle in Weißrussland, der Ukraine, in Russland, in Kasachstan, zukünftig Japan, sowie in einigen Uranabbaugebieten (unter anderem im Erzgebirge) sind mit der Kernkraft verbunden.
    Die Ewigkeitskosten sowohl der Kohle,- Öl- als auch Kernkraftnutzung sind astronomisch und werden von Menschen zu tragen sein, die nicht mehr oder kaum mehr in den Genuß dieser Energiearten kommen werden.

    Wie kann man das eine Negative berechtigterweise anprangern und gleichzeitig das andere Negative fordern?

    Ganz nebenbei: aus Ihren und meinen Steckdosen kommt Kohlestrom, zu etwas über 50%.

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