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Akteure in Durban: Was macht eigentlich Russland?

Russland blockiert in Durban weiter die Fortführung des Kyoto Protokolls: einer zweiten Verpflichtungsperiode will es nicht zustimmen. Dabei hat es eigentlich nichts zu verlieren. Warum die Regierung trotzdem nicht weitermachen, aber doch alle Vorteile des Abkommens nutzen möchte und was sie dagegen hat, Flugbenzin mit Abgaben zu belegen, erklärt Vladimir Slivyak, Ko-Vorsitzender der russischen NGO „Ecodefense“. Wenn die Regierung dem Kyoto-Protokoll sowieso keine Zukunft einräumen will, was macht dann eigentlich eine russische Delegation in Durban, fragt der von russischen NGOs herausgegebene Newsletter „Below 2C“.

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Diskussion

  1. Was macht Russland?

    Na, es wird doch ein paar nette Kneipen geben in Durban.
    Wo man sich mit den anderen klimapolitischen Axis-of-evil-Delegationen treffen kann und so richtig ablästern kann über die, die in der Entwicklung ein ernstes Problem sehen.

    Mir erscheint das alles surreal. Außer Europa sitzt de facto niemand wirklich mit im Boot von den Großemittenten. Reihenweise steigen wichtige Länder aus dem Prozess aus, andere kündigen EVENTUELL für 2020 Aktivitäten an…

    Das kann man nicht mal als Zehntel Erfolg verkaufen.

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