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Zwei sehr verschiedene Stars: die Botschaften der nächsten Generation an die Regierungen in Rio

Die 17-jährige Brittany Trilford aus Neuseeland hatte am Mittwoch einen wichtigen Termin: die durfte zum Auftakt des Gipfels zu den Staats- und Regierungschefinnen und -chefs, Ministerinnen und Ministern sprechen und erzählen, welche Erwartungen ihre Generation an ihre Regierungen hat. Das Video wurde innerhalb von 24 Stunden fast 25.000 Mal angeklickt.

Eine ähnliche Botschaft hat die elfjährige Ta’Kaiya Blaney vom Volk der Sliammon in British Columbia. Sie hatte allerdings keinen Auftritt im Plenum der Verhandlungen, sondern auf der gestern spontan auf den Fluren einberufenen „Versammlung der Völker“. Im Rahmen dieser Protestaktion der Youth Groups wurde auch symbolisch der Abschlusstext mit dem Titel „Die Zukunft, die wir gekauft haben“ zerrissen. Ganz im Modus der Occupy Bewegung wurden dort alle Wortbeiträge in Sprechchören wiederholt, damit alle hören konnten, was gesagt wurde. Die Aktion wurde zwar nicht gewaltsam aufgelöst, aber auch nicht gerade freundlich von dem massiven Aufgebot an Sicherheitskräften bedrängt. Die Organisatorinnen und Organisatoren gaben anschließend ihre Konferenzausweise aus Protest ab.

Hier sind sie, die beiden – sehr unterschiedlichen  – jungen Stars von Rio…

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Diskussion

  1. Wieso seid Ihr alle dahin geflogen?
    Die ganzen COPs und „Klima-Konferenzen“ sind doch die Emissionen nicht wert, die Eure Flüge verursachen.
    Brittany meint zu Recht: „Consider why you are here…“

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