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Postkarten von der Klimafront

Mit der Kampagne „Home Truths – Postkarten von der Front“ startet die Environmental Justice Foundation einen Appell an den Generalsekretär der UN, um einen Sonderberichterstatter für Menschenrechte und Klimawandel zu ernennen:

Mit unserer Home Truths Kampagne versuchen wir, auf die erhebliche Bedrohung der Lebensverhältnisse und der Basis-Menschenrechte von Millionen von Menschen weltweit aufmerksam zu machen, die von immer schlechter werdenden, mit dem Klimawandel verbundenen Umweltbedingungen schwer betroffen sind oder sogar dazu gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. „Postkarten von der Front“ ist Teil dieser Kampagne und versucht über 100,000 Klimazeugen und deren Unterstützer aus der ganzen Welt dazu zu inspirieren, Postkarten von ihren Handys oder Computern zu senden. Es ist kostenlos mitzumachen und die individuell gestalteten Postkarten werden als echte Papierpostkarten an den UN Generalsekretär Ban Ki-moon geliefert, um die Vereinten Nationen dazu aufzurufen, einen UN Sonderberichterstatter für Menschenrechte und Klimawandel zu ernennen.etär der Vereinten Nationen.

Und dass es tatsächlich viel zu berichten gibt, belegen die eindrücklichen Postkarten aus aller Welt – sowohl von Opfern des Klimawandels, die ihr Zuhause verloren haben, als auch von denjenigen Unterstützer/innen, die erzählen, was es bedeutet, ein Zuhause zu haben.

 

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Diskussion

  1. Da können ja die Bewohner der zentralen Philippinen schon mal eine Karte schicken. Die erleben gerade den stäksten Taifun der Stärke 5, der jemals an Land getroffen ist. Spitzengeschwindigkeiten bis 379 KM/h wurden reistriert.
    Damit ist dieser Taifun noch wesentlich stärker als „Bopha“ vor einem Jahr, der auch schon kein Leichtgewicht war.

    Damit gibt es in den letzten 1,5 Jahren 3 Wetterphänomene, die weit über das übliche Maß hinausgehen:
    1. der riesige Zyklon über der Arktis im August 2012, mit einem Kerndruck wie im Auge eins Hurricans und einer Ausdehnung von der Größe der gesamten Arktis (Im Spätsommer gibt es über dem Nordpol normalerweise stabile Hochdrucklagen)
    2. der Hurrican Sandy, der zu dieser Jahreszeit und dazu noch so weit nördlich bis in die Neuengland-Staaten hinein und mit dieser Energie ein völlig ungewöhnliches Phänomen darstellte.
    3. Und nun also der Rekord-Taifun Haiyan mit seiner 3-fachen Orkan-Windgeschwindigkeit.

    Das könnte sich zu einer Postkartenflut entwickeln. O.k., aus der Arktis wohl eher nicht, mangels betroffener Einwohner.

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