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Diskussion

  1. Die Welt verändert sich. Und zwar immer rasanter:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/us-klimabehoerde-noaa-2016-war-das-waermste-jahr-seit-beginn-der-messungen-a-1162477.html

    Es ist noch nicht lange her, da betrug der jährliche Anstieg des CO2-Anteils pro Jahr etwa 2 ppm. Was auch schon massiv zu viel war hinsichtlich der Erreichung irgendwelcher Klimaziele, wäre der Anstieg linear weitergegangen.
    2015 sprang dann der Jahreszuwachs auf 2,9 ppm, was mir seinerzeit einen gehörigen Schrecken versetzte.
    2016 ist also der Zuwachs noch einmal signifikant angestiegen, um 3,5 ppm. Was bedeuten würde, dass in etwas mehr als 30 Jahren so viel mehr in die Atmosphäre gelangen würde, wie in den 200 Jahren seit Beginn der Industrialisierung. Was für eine enorme Steigerung der Anstiegsgeschwindigkeit. Begleitet übrigens von einer sich seit 2011 stark beschleunigenden Zuwachsgeschwindigkeit des Methananteils, des zweitrelevantesten Klimagases.
    Der sprunghafte Anstieg gerade in den letzten beiden Jahren legt den Verdacht nahe, dass neben der ständig steigenden Menge der anthropogenen Gesamtemissionen die natürlichen Senken wie den Ozeanen und den Böden, die bisher einen bedeutenden Teil der Emissionen aufnahmen, langsam an eine Sättigungsgrenze stoßen. Wir müssen also damit rechnen, dass diese Senken immer weniger unserer Emissionen aufnehmen werden und die Anstiegsgeschwindigkeit eher weiter zunehmen wird. Ich hoffe, es handelt sich bei dieser Schlussfolgerung um einen Irrtum!

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