--> -->

Die Heinrich-Böll-Stiftung bei der UN Klimakonferenz COP 23 in Bonn

 

Vom 6. bis 17. November tagen die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC zum 23. Mal. Die COP 23 findet unter der Präsidentschaft Fidschis in Bonn statt. Es ist das erste Mal, dass ein kleiner Inselstaat diese Rolle übernimmt. Ein kontroverses Thema wird die internationale Finanzierung für die Emissionsminderungen und Anpassungen an den Klimawandel in den ärmsten Ländern darstellen. Ein weiteres, „heißes“ Thema steht besonders nach den starken Hurrikans und Taifunen noch dringlicher auf der Tagesordnung: die Frage der Kompensation für Klimawandelschäden und –verluste. Diese Frage wird nicht nur politisch verhandelt, sondern taucht auch prominent in den neuen Klimaklagen auf, die weltweit eingebracht werden. All dies und noch viel mehr findet vor dem Hintergrund statt, dass sich die Trump-Regierung entschlossen hat, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen.

Lesen Sie mehr zum Stand der Verhandlungen und den Erwartungen an die COP 23 in unserem Hintergrundbriefing.

Aktuelle Updates auch im Webdossier: https://www.boell.de/klima

Wir sind mit einer kleinen Delegation, einer Reihe von Veranstaltungen und zahlreichen aktuellen Publikationen in Bonn vor Ort, siehe weiter unten.

Unsere Kernbotschaften zur COP 23:

Nein zu Geoengineering und Ja zu radikalen Emissionsreduktionspfaden und dem Schutz und der Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme. Mit zahlreichen Publikationen bietet die Stiftung tiefergehende Hintergrundinformationen zu den Risiken und Gefahren des Geoengineering, unter anderem mit der interaktiven Weltkarte zu Geoengineering-Experimenten (https://map.geoengineeringmonitor.org) und einem Briefing zur Governance von Geoengineering. Ein Kurswechsel für 1.5°C erfordert transformative Strategien wie einen frühzeitigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Rohstoffe und einen rechtzeitigen Abbau fossiler Infrastrukturen.

Klimafinanzierung: Wir stellen Transparenz her über multilaterale und bilaterale Klimafonds (www.climatefundsupdate.org) und den Beitrag Deutschlands zur internationalen Klimafinanzierung (www.deutscheklimafinanzierung.de). Wir bieten wichtige Hintergrundinformationen (siehe die Climate Finance Fundamentals), unter anderem über die Einbeziehung von Menschenrechten und Gender in der Klimafinanzierung, betrachten neue und innovative Geldquellen (unter anderem für Loss und Damage) setzen uns dafür ein, dass der Green Climate Fund erfolgreich arbeitet.

Die Verursacher müssen zur Kasse gebeten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden – mit den Mitteln des Rechts. In diesem Sinne unterstützen wir Klimaklagen und rechtliche Initiativen für Klimagerechtigkeit weltweit und vernetzen zentrale Akteure in diesem Feld. Spannende Fälle sind z.B. der des Peruaners Saúl Luciano Lliuya, der RWE vor einem Essener Gericht verklagt (eine Anhörung ist für den 13. November angesetzt), sowie der Fall der norwegischen Jugendlichen, die in Sachen Ölbohrungen in der Arktis gegen ihre Regierung vor Gericht ziehen (eine Anhörung ist für den 14. November angesetzt).

Der Land- und der Waldsektor spielen eine bedeutende Rolle im neuen Klimaregime Post-Paris – aber viele Fragen der Implementierung sind nach wie vor offen. Falsche Buchhaltungsregeln für Emissionen aus der Landnutzung und die Einführung eines neuen Marktmechanismus könnten die Integrität von Ökosystemen gefährden, Lebensgrundlagen zerstören und Menschenrechte einschränken. Gemeinsam mit der Climate Land Ambition Rights Alliance (CLARA) verfolgen wir diese Fragen in der Verhandlungen. Die CLARA Group erstellt auch tägliche Medienbriefings während der COP 23. Ein zentrale Frage ist aktuell die Klimaverantwortung der globalen Fleischindustrie: Die Heinrich-Böll-Stiftung, das Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP) und GRAIN veröffentlichen am 6. November zum ersten Mal unter dem Titel „Big Meat and Dairy’s Supersized Climate Footprint“ konkrete Fakten und Zahlen zu den Top-Emittenten der Branche.

Unsere Expert/innen in Bonn:

Barbara Unmüßig, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, unmuessig@boell.de

Lili Fuhr, Referentin Internationale Umweltpolitik, Heinrich-Böll-Stiftung, fuhr@boell.de, mobil: +49-151-40201775 (Themen: Verhandlungsstand allgemein / Überblick, Geoengineering, Klimaklagen, Land- und Waldsektor)

Liane Schalatek, stellv. Direktorin, Büro Washington, Heinrich-Böll-Stiftung Nord Amerika, liane.schalatek@us.boell.org, mobil: +1-202-290-956 (Themen: Klimafinanzierung, Green Climate Fund, Klimawandel & Gender)

Linda Schneider, Referentin Internationale Klimapolitik, Heinrich-Böll-Stiftung, linda.schneider@boell.de, mobil: +49-174-4359497 (Thema: Geoengineering)

Ebenfalls in Bonn vor Ort sind Kolleginnen und Kollegen aus unseren Büros in Belgrad, Istanbul, Islamabad, Kiew, Moskau und Rio de Janeiro. Gerne stellen wir Ihnen Kontaktdaten zur Verfügung.

Pressekontakt Berlin: Michael Alvarez, Pressesprecher, Heinrich-Böll-Stiftung, alvarez@boell.de, +49-(0)30 285 34- 202, M 0160-365 77 22

Veranstaltungen und Publikationen der Heinrich-Böll-Stiftung bei der COP23 in Bonn:

People’s Climate Summit (PCS): 3.-7. November. Wir sind Teil des Trägerkreises des PCS 2017 und Co-Veranstalterin des Eröffnungspodiums “Klimagerechtigkeit Global – Den fossilen Extraktivismus aufhalten und Klimasünder zur Verantwortung ziehen“”; 3. Nov., 18:00 Uhr, CAMPO Campusmensa Poppelsdorf. Endenicher Allee 19, 53115 Bonn.

Die Themen – hbs-Veranstaltungen vor Ort und Publikationen

Geoengineering

Veranstaltungen

Auf dem People’s Climate Summit:

Geoengineering, technofixes and radical emission reductions (in englischer Sprache). 6. Nov., 14:30-16:30 Uhr, Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

The Global Forest Coalition – The risks of Bioenergy and Biosequestration in the context of CDR (in englischer Sprache). 7. Nov., 9:30-12:00 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Im Talanoa Space: „The case against geoengineering: How to build a fair future in a 1.5 degree world“ (EN). veranst. von hbs, BUND und Misereor, 15. Nov., 13:00 Uhr, Bonn Zone

German Science Hour des BMBF: “Failing the Carbon Budget – what’s next?” (EN, Teilnahme von Lili Fuhr). 16. Nov., 12:00-13:00 Uhr. Deutscher Pavillon, Bonn Zone

DIE Interconnections Zone: Geoengineering the climate? Sustainable Development and climate justice in a 1.5°C world. 7. Nov., 11:30-13:00 Uhr, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Tulpenfeld 6, 53113 Bonn.

Publikationen

Interaktive Weltkarte mit Geoengineering-Experimenten und -Projekten (EN): https://map.geoengineeringmonitor.org/

“Irrweg Geoengineering” Artikel von Barbara Unmüßig:

Riding the GeoStorm: A briefing from civil society on Geoengineering Governance. (EN), von ETC Group und hbs, Oktober 2017.

Climate Change, Smoke and Mirrors: A civil society briefing on Geoengineering. Von ETC Group und hbs, Mai 2017.

Böll Geoengineering Dossier (EN): https://www.boell.de/en/geoengineering

News der Zivilgesellschaft zu Geoengineering (EN): http://www.geoengineeringmonitor.org/

Kurswechsel 1,5°. Wege in eine klimagerechte Zukunft. Aktualisierung 2017: www.boell.de/kurswechsel

Klimafinanzierung

Veranstaltungen

Auf dem People’s Climate Summit: „Why Climate Finance Action Needs Gender Justice“ (EN). 7. Nov., 17:00 – 19:00 Uhr, Gustav-Stresemann Institut (GSI), Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Im Talaonoa Space: „Tackling climate finance – perspectives from GER, DK, NOR, FIN“ (Präsentation eines Analysepapiers zur Deutschen Klimafinanzierung), veranst. von hbs, Germanwatch, Brot für die Welt und Oxfam Deutschland), 13. Nov., 13:00-14:00 Uhr, Bonn Zone.

DIE Interconnections Zone: 16 November, „Realising Sustainable Development as the Leitmotif of the Green Climate Fund (GCF)“ (EN), 15:00 – 17:00 Uhr, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Tulpenfeld 6, 53113 Bonn.

Publikationen

Climate Finance Fundamentals 2017 Update (EN, in Koop. mit Overseas Development Institute/ODI, London): www.us.boell.org/categories/climate-policy-finance

Anpassung an den Klimawandel: Wie gut unterstützt Deutschland die Entwicklungsländer? Analysepapier von Germanwatch, Brot für die Welt, Oxfam Deutschland und hbs; wird am 13. Nov. veröffentlicht und hier zu finden sein: https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/fachpublikationen/klima-energie-und-umwelt/

Promoting Rights-based Climate Finance for People and Plant, (EN), Arbeits-/Diskussionspapier, vom Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR) und hbs Nordamerika; wird am 3. Nov. veröffentlicht und hier zu finden sein: https://us.boell.org/categories/climate-policy-finance

Analysis of the Green Climate Fund (GCF): Signal Effect for Global Climate Finance. (EN), von Liane Schalatek, hbs Nordamerika; https://us.boell.org/2017/10/12/signal-effect-global-climate-finance

Websites:

www.deutscheklimafinanzierung.de

www.climatefundsupdate.org (EN)

https://us.boell.org/green-climate-fund-dossier-0 (EN)

https://us.boell.org/categories/climate-policy-finance (EN)

Land- und Waldsektor

Veranstaltungen

Auf dem People’s Climate Summit: Jeopardizing Environmental Regulation in Brazil: Legislation Change and the Impacts on the NDCs, 7. Nov., 9:30-12:00 Uhr, Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Big Meat and Dairy’s Supersized Climate Footprint (erscheint am 6. November): Shefali Sharma (IATP) und Devlin Kuyek (GRAIN) stehen in Bonn für Interviews bereit. IATP und GRAIN werden die Ergebnisse der Recherche auch beim People’s Climate Summit vorstellen. IATP präsentiert die Studie bei einem offiziellen Side Event am Sonntag, 12. November, 11:30—13:00, Meeting Room 4.

Publikationen

Die Heinrich-Böll-Stiftung, das Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP) und GRAIN veröffentlichen am 6. November zum ersten Mal unter dem Titel „Big Meat and Dairy’s Supersized Climate Footprint“ konkrete Fakten und Zahlen zu den Top-Emittenten der Branche.

Positionspaper: Climate Action in the Land Sector: Treading Carefully – CLARA group briefing for climate negotiators. (EN). Die “Climate, Land, Ambition and Rights Alliance (CLARA)”, deren Mitglied die hbs ist, veröffentlicht täglich eine Analyse der Themenstränge, die sie bei der COP23 verfolgt. Um sich auf den Verteiler setzen zu lassen, kontaktieren Sie bitte Don Lehr unter dblehr@cs.com.

Konzernatlas. Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie.

Klimawandelklagen

Veranstaltungen

Workshop zu Klimaklagen am Rande der COP23. (EN) Dieser Workshop richtet sich vor allem an Anwälte und Anwältinnen sowie internationale Expert/innen und Aktivist/innen, die zu konkreten Rechtsfällen arbeiten. Sie stellen verschiedene Ansätze und Best Practices von Klimaklagen vor. 15. Nov., 10:00-14:00 Uhr, Münster Carré, Gangolfstraße 14. Anmeldung: freytag@germanwatch.org

COP23 Side Event, Bonn Zone – Rights and Responsibility: Climate Litigation in a Post-Paris world: (EN) Eine steigende Flut neuer und innovativer rechtlicher Initiativen und Gerichtsfälle tragen dazu bei, die großen Emittenten und Verschmutzer für die Auswirkungen des Klimawandels zur Verantwortung zu ziehen. Dazu gehören auch die bereits entstandenen Schäden. Das Side Event wird das Potential von Klimaklagen in einer Welt post-Paris beleuchten. Veranst. von hbs and Stiftung Zukunftsfähigkeit/Germanwatch, 16. Nov, 13:15-14:45 Uhr, Meeting Room 4, Bonn Zone

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet gemeinsam mit dem Center for International Environmental Law (CIEL) zur Klimaverantwortung der fossilen Industrie. Anlässlich der COP23 gibt es am 5. November um 17 Uhr einen Vorabaufführung der WDR-Filmdokumentation „Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie« – Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen“ im Deutschen Museum Bonn.

http://www.deutsches-museum.de/bonn/information/aktuell/veranstaltungen-2017/wdr-dokumentation/

Eine COP 23 Veranstaltung zum Thema Menschenrechte& Klimawandel. Die Rolle von Gemeinden und Gemeinschaften, Aktivist/innen, NGOs und nationalen Menschenrechtsinstitutionen in der Klimakrise. (EN) Veranstaltung mit: Business and Human Rights Resource Centre (BHRRC), Centre for International Environmental Law (CIEL), Heinrich-Böll-Stiftung, Germanwatch, Deutsches Institut für Menschenrechte (DIMR), Global Alliance of NHRIs (GANHRI), European Network of National Human Rights Institutions. 16. Nov., 17.00-21.00 Uhr, Gustav Stresemann Institut, 53175. Anmeldung hier.

Pressekonferenz: Rights& Responsibility: Cases for Climate Litigation, (EN), organisiert von hbs, Germanwatch, Greenpeace und anderen, 17 Nov, 11:30 -12:00 Uhr, Bula Zone.

Publikationen:

Den aktualisierten Synthesebericht der CIEL-Recherche „Smoke and Fumes-The Legal and Evidentiary Basis for Holding Big Oil Accountable for the Climate Crisis“ launchen wir am 16. November im Rahmen unseres gemeinsamen Side Events „Rights and Responsibility: Climate Litigation in a Post-Paris world“.

Climate Justice: The international momentum towards climate litigation (EN): https://www.boell.de/en/2016/11/15/climate-justice-international-momentum-towards-climate-litigation

Energie & Infrastruktur

Veranstaltungen

Side Event: Infrastructure: Make it or break it for Paris implementation. Why we need a transition test for new infrastructure. (EN) Veranst. von hbs, Germanwatch, Stockholm Environment Institute, 7. Nov., 14:00-15:30 Uhr, EU-Pavillon (Room Brussels), Bonn Zone

Pressekonferenz: Presentation of the Energy Transition Scenarios for Ukraine and Belarus: towards 100% renewables by 2050 (EN). Organisiert von CAN EECCA und hbs Büro Ukraine, 14. Nov., 14:00-14:30 Uhr, BULA Zone 3

Publikationen

Website Energytransition. The Global Energiewende; www.energytransition.org

Coal Atlas: Facts and figures on a fossil fuel

Aligning infrastructure investments with the long-term climate goals – The case for a transition test. By Gerrit Hansen (Germanwatch), Jörg Haas (hbs) and Pete Erickson (SEI) – to be launched in December 2017.

Dieser Artikel wurde unter Allgemein abgelegt.

Diskussion

  1. Sie wissen nicht, wovon sie reden!
    Eine Energiebetrachtung zum Klimawandel
    Bisher hat die durchschnittliche Lufttemperatur um ca. 1 (Grad) K zugenommen, von 13,9 auf 14,8 o C. Was bedeutet das aber für die Energiebilanz der Atmosphäre. Die Erhöhung der Energie ∆E eines Gases berechnet sich zu
    ∆E=M*∆τ*R (1)
    (Energieänderung = Masse *Temperarturänderung *Gastkonstante). Damit hat sich bisher die Energie der Atmosphäre relativ lediglich um
    1-(274: 273) *100 = 0,36 Prozent (2)
    erhöht. In absoluten Zahlen sieht es aber bedeutend dramatischer, ja geradezu düsterer aus! Die Energie der Atmosphäre hat sich damit insgesamt um die gigantische Zahl von
    ∆E= M*∆τ*R = 0,17*1019 kg*1 K*300 J/(kg*K) ≈ 0,5*1021 J (3)
    erhöht. Diese Energie entspricht dem Äquivalent von 0,5 Tera (Billionen) Tonnen an Sprengkraft von TNT. Was für Auswirkungen dieser Energieanstieg hat, davon kann sich jedermann fast alltäglich überzeugen, wenn nicht unmittelbar und direkt betroffen, so doch in den (TV-) Medien! Beispielsweise konnten im vergangenen Jahr 11.000 extreme Witterungsereignisse laut UN-Klimabericht weltweit registriert werden. Die Verdoppelung des Temperaturanstieges auf zwei K vom Jahresmittel wird die Menschheit nicht mehr überleben, weil die Energiezunahme dann einem Äquivalent von einer Billion Tonnen an Sprengkraft von TNT entspricht! Dies ist das Äquivalent von einer Millionen Wasserstoffbomben mit der Sprengkraft von einer Megatonne!!!
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  2. Es gibt kaum noch Hoffnung!
    In Bangladesch herrscht seit Jahren permanent Land unter, die Fidschi-Inseln saufen langsam ab und von den Malediven redet schon seit Jahren kein Mensch mehr! Weltweit nehmen überkritische Wetterereignisse mit katastrophalen Folgen bereits seit längerer Zeit signifikant zu. Die Lufttemperaturen in einigen Regionen der Erde, wie in der Arktis, Antarktis und im Atlantischen Ozean liegen bereits 5 bis 10 Grad über dem Durchschnitt. In Asien herrscht eine Hitzeglut von über 50o C. vor. Wann wachen die Politiker und Verantwortlichen dieser Welt endlich auf und handeln mit aller Konsequenz? Seit 1860 wurden bereits fast 2 Tera Tonnen CO2 (2 Billionen Tonnen – M= 0,92* e0,025*157 : 0,025≈ 1,9 Tt) in die Atmosphäre geblasen. Bis 2040 wird sich diese Zahl auf das 1,7-Fache erhöhen, also nahezu verdoppeln ((M=0,92*e0,025*180: 0,025 ≈ 3,3 Tt). Dann Hut ab zum Gebet. Mit der CO2-Emission erhöht sich aber zwangsläufig die Temperatur in der Atmosphäre. Die Durchschnitttemperatur wird 2040 bei über plus 2,4 Grad liegen (t= 0,13*e0,0366*80 = 2,43 Grad). Dies hat wiederum Konsequenzen für das Abschmelzen von Eis in der Arktis, Antarktis und in Grönland. Alleine wenn der Eispanzer von Grünland abschmilzt, dann steigt der Meeresspiegel um 7 m Höhe an. Und es treten mit dem Abschmelzen des Eises in der Arktis, Antarktis und in Grönland positive Rückkopplungseffekte auf – das heißt, die Atmosphäre heizt sich sprungartig explosiv weiter auf! (sogenannte Sprungfunktion). In der Tundra mit ihrem bereits beginnenden abzuschmelzenden Permafrost lauert noch eine Gefahr ganz besonderer Art. Schätzungsweise befindet sich in diesem Gebiet von 23 Millionen km² bis in einer Tiefe von 500 m rund eine Teratonne (eine Billion Tonnen) an Methan-Gas. Wenn diese Methan-Gas-Menge aus dem Erdreich entweicht, dann steht die Welt in Flammen und wir brauchen keinen Atomkrieg mehr – die Schöpfung wäre ein für alle Mal vernichtet. Und dies spielt sich nicht erst in 40 oder 50 Jahren ab– das Abschmelzen des Permafrostes kann man bereits jetzt sehr gut in der Tundra beobachten. Es gibt aus alledem nur eine Konsequenz: Schluss mit dem weltweiten Hochrüsten und sofortiger Ausstieg aus der (Braun-) Kohleverstromung (und Verstromung anderer fossiler Brennstoffe). In Deutschland sollten die AKW wieder reaktiviert und hochgefahren werden. Unbedingt sollten mit aller Konsequenz alternative Energiekonzepte und Energieträger für die Industrie, Landwirtschaft und für den Verkehr um- und eingesetzt werden. Praktikable Technologien dazu existieren bereits zur Genüge. Wenn Deutschland nicht alsbald auf diese existenziellen Herausforderungen reagiert, dann wird die Bundesrepublik zum Entwicklungsland degenerieren! China spielt beispielsweise in der Entwicklung von alternativen Energiequellen eine Vorreiterrolle!
    Es sieht ganz düster aus!
    Nach einer Auswertung mit der Vornahme einer nichtlinearen Regressionsanalyse der Daten vom Deutschen Wetterdienst (wetteronline.de) wird bereits 2040 die 2-Grad-Marke markant mit 2,4 K überschritten. Denn es ergab sich folgende Regressionsfunktion:
    y= 0,13 *e hoch (0,0366*x). (1)
    Setzt man nun für x=80 (2040) in die Gleichung (1) ein, dann ergibt sich
    y=0,13*2,72 hoch(0,0366*80)= 0,13*2,72 hoch2,928=2,43. (2)
    Bereits in zehn Jahren liegt die Durchschnittstemperatur deutlich über 1,5 K. Denn setzt man in (1) für x=67 ein, dann ergibt sich für
    y= 0,13* 2,72 hoch(0,0366*67)= 1,5 K (3)
    über den Jahresmittel.
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  3. Geschwindigkeitszunahme von Stürmen
    Ausgehend vom globalen Temperaturanstieg in der Atmosphäre mit ca. 1 respektive 2 K und der terrestrischen Energiezunahme, stellt sich die berechtigte Frage, wie sich die Geschwindigkeit von extremen Stürmen (Orkanen, Hurrikane, Taifune) verändert. Um dies herauszufinden, muss man die thermische Energieveränderung der kinetischen Energieveränderung gleichsetzen. Es gilt dann
    m*∆v²*0,5 = m*∆τ*R. (1)
    Da sich die Masse m aus beiden Seiten herauskürzen lässt, ergib sich
    ∆v²*0,5 = ∆τ*R. (2)
    Damit nimmt die Geschwindigkeitsänderung ∆v von Stürmen im Durchschnitt um
    ∆v=√2*∆τ*R (3)
    zu. Bei 1 K Temperaturänderung vom Jahresmittel macht dies eine mittlere Geschwindigkeitsänderung von
    ∆v=√2*1*300 m²/s² ≈ 24,5 m/s = 88, 2 km/h (4)
    aus Und bei 2 K erhöht sich die Geschwindigkeit im Mittel von Wirbelstürmen um
    ∆v=√2*2*300 m²/s² ≈ 34,6 m/s = 124,56 km/s. (5)
    Mitte, Ende der sechziger Jahre betrugen die Spitzengeschwindigkeiten von Wirbelstürmen über dem Atlantik auf Höhe der USA ca. 150 km/s. Nach vierzig Jahren nahmen die Wirbelstürme bereits Spitzenwerte von 250 km/h an. Dies stimmt mit Gleichung (4) in Näherung recht gut überein! Jeder weitere Kommentar erübrigt sich hier.
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

    • Die größten Gefahren, die ich durch den in Fahrt kommenden Klimawandel sehe (noch befinden wir uns ja erst am Anfang dieser Entwicklung und bezogen auf Mitteleuropa noch im Bereich des mittelalterlichen Klimaoptimums, was die Temperaturen angeht), sind nicht so sehr die Stürme, so sehr auch die Betroffenen unter sich offensichtlich häufenden Wetterextremen leiden.

      Die für mich wesentlichsten Punkte sind:
      1. der Meeresspiegelanstieg, der sich meßbar beschleunigt. Da wird immer auf einige Pazifik-Inselstaaten verwiesen, nicht zu unrecht. Die Konsequenzen sind aber bereits viel dramatischer.
      So werden immer größere Bereiche von küstennahen Grundwasseraquiferen mit eindringendem Salzwasser kontaminiert und somit für menschliche Verwendung unbrauchbar gemacht. Im pakistanischen Distrikt Sindh mit seinen 40 Millionen Einwohnern (Verfünffachung seit 1950) gibt es fast flächendeckend kein verwenbares Grundwasser mehr, was die Versorgung des Ballungsraumes Karachi und der Landwirtschaft in Südpakistan mit halbwegs sauberem Süßwasser vor immer gravierendere Probleme stellt. Das Gleiche gilt z.B. für immer größere Teile des Nildeltas, das immerhin 45% der Nahrungsmittelanbaufläche Ägypten ausmacht. Im nördlichen Drittel dieses Gebietes kann nur noch eine Sorte von relativ salzresistenten Dattelpalmen angebaut werden. Mit stabil 2,2% Bevölkerungswachstum hat Ägypten z.Z. eine Bevölkerungsverdoppelung etwa alle 36 Jahre, was bedeuten würde, dass sich am Ende dieses Jahrhunderts fast 400 Millionen Menschen auf den 15% der besiedelbaren und kultivierbaren Landesteile drängen würden. Und durch Versalzung, Überflutung, Überbauung und Degradation mindestens 50% der heutigen landwirtschaftlichen Nutzfläche eingebüßt haben werden. Schon heute muß Ägypten 50% seiner nicht eben üppigen Ernährung durch Importe absichern und die Handelsbilaz ist schon heute tief im chronsichen Defizit. So viel zum Thema „Fluchtursachen beseitigen“ am Beispiel nur eines einzigen afrikanischen Landes.
      Und dann gibt es z.B. Küstenstädte, die einerseits durch Wasserentnahme absinken, sozusagen dem ansteigenden Meeresspiegel „entgegensinken“. Als eines von zahlreichen Beispielen soll hier Bangkok genannt werden, diese 10-Millionen-Megacity. Diese Stadt wird in großen Teilen innerhalb der nächsten 50 Jahre aufgegeben werden müssen.
      Diese Entwicklungen lassen sich natürlich nicht so elegant in Formeln packen, bedrochen aber das Leben von hunderten Millionen bzw. im Laufe des Jahrhunderts von mehr als einer Milliarde Menschen existenziell. Und haben damit eine weit größere Dimension als sich verstärkende Stürme im Bereich der nordatlantischen Oszillation.
      Klima muss auch immer im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung gesehen werden. Die Zahl der Menschen wächst gegenwärtig in nur 11 Jahren um eine Milliarde, alleine im klimasensiblen Afrika um 33 Millionen p.a., zur Jahrhundertmitte wohl um 55…60 Millionen pro Jahr. Selbst ohne Klimawandel und Überflutung/Versalzung von dichtbesiedelten Küstengebieten wäre das schon eine verhängnisvolle Entwicklung. Der Klimawandel kommt da also mit zunehmender Vehemenz oben drauf. Und der wichtigste Energieträger für die Masse der ärmeren Bevölkerung des subsaharischen Afrika ist Holz und Holzkohle. Bei deutlich über 4 Milliarden (bei heutigem prozentualem Wachstum an die 9 Milliarden) Einwohnern wird Afrika Ende des Jashrhuderts ein weitgehnd waldloser Kontinent sein, was wiederum über den globalen Klimawandel hinaus extreme Auswirkungen auf die oberflächennahen Lufttemperaturen, die Bodentemperaturen und die Wasserkreisläufe sowie die Bordenersion haben wird.

      In einem haben die sogenannten Skeptiker recht: das Klima hat schon immer gewaltige Veränderungen erlebt. Aber nie vorher gab es 8…10…12 Milliarden und mehr Menschen, wie in diesem Jahrhundert. Früher konnten Menschen durch Migration ausweichen und somit anpassen. Heute in signifikantem Ausmaß nicht mehr.

      • Entschuldigung für die 7 bis 8 Tippfehler. Man sollte nur längere Beiträge schreiben, wenn man genügend Zeit hat.
        Ich war ja nur bei einem Aspekt steckengeblieben.
        Ein weiterer wichtiger Aspekt sind z.B. die eventuell (man könnte auch sagen: wahrscheinlich) in Gang kommenden Rückkopplungen aus unserem enormen anthropogenen Anfangsimpuls.
        Vor allem bertrifft das die Änderung der arktischen Albedo durch fortschreitendes Abtauen des arktischen Meereises und damit der kompletten Änderung der Infrarot-Strahlungsbilanz der nördlichen Hemisphere. Das könnte man übrigens wunderbar ausrechnen bei einem angenommenen im Spätsommer eisfreien arktischen Ozean und wesentlich geringerer Maximaleisbedeckung schon im Frühjahr. So viel ist sicher: die zusätzliche Energiemenge würde uns sprachlos machen.
        Und als wohl unberechenbarster Faktor sei noch das Entweichen von Methan und CO2 aus den auftauenden Permafrostböden und den riesigen ozeanischen Gashydratvorkommen erwähnt. Wie gesagt: nicht berechenbar, aber potenziell menscheitsbedrohend. Wenn diese Freisetzungen durch die weitere Entwicklung plötzlich in weit größerem Maß als heute in Gang kommen sollten, kann es sein, dass wir komplett jede Kontrolle über das Fortschreiten des Klimawandels verlieren, selbst dann bei extrem ambitionierter Klimapolitik. Die es ja derzeit nicht gibt.

      • Korrektur: wie ich jetzt gelesen habe, hat der Distrikt Sindh in Pakistan aktuell nicht 40 Mio Einwohner, sondern knapp 48 Mio. Meine Zahl war schon wieder veraltet.

        Hier noch ein interessanter aktueller Artikel:

        http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/globaler-co2-ausstoss-die-emissionen-steigen-weiter-a-1177404.html

        Und außersem: Deutschland mit seinem Anteil von gegenwärtig 1,1 Prozent der Weltbevölkerung produziert gerade mal gut 4% seines GESAMTenergieverbrauchs mittels aktuell 28000 Windkraftanlagen – meist größeren Kalibers.
        Vergessen wir also eine Dekarbonisierung der Energiewirtschaft auf heutigem Verbrauchsniveau oder gar Green Growth . Es geht nur mit einer signifikanten Senkung des Energieverbrauchs, also auch einer Senkung des materiell-energetischen Lebensniveaus.
        Diese unbequeme Wahrheit wird leider nicht ausgesprochen. Unser Lebensstil ist nicht planetenkompatibel. Auch für mich ist diese Einsicht nicht leicht. Aber genau so ist es.

      • Siegfried Marquardt

        ald wird uns das Wasser bis zum Halse stehen!

        Im November 2008 wurde ein Artikel zu den politischen und ökonomischen Aspekten von Grönland in der Märkischen Allgemeinen unter dem Titel „ Mit dem Öl kommt die Unabhängigkeit – Die Grönländer entscheiden über eine größere Autonomie der Insel von Dänemark“ veröffentlicht. Neben den politischen und ökonomischen Aspekten dieses Beitrages waren, die geografischen und klimatischen Gesichtspunkte und Informationen höchst interessant! Mit den Daten zur Mächtigkeit des Eispanzers von Grönland und der Gesamtfläche der größten Insel der Welt, konnte nun ohne Wenn und Aber akkurat der Anstieg des Meeresspiegels berechnet werden, wenn dieser Eispanzer durch die Erderwärmung aufgrund des Treibhauseffektes abschmilzt. Um es vorwegzunehmen: Der Meeresspiegel wird nicht, wie immer wieder von renommierten Klimaexperten, ja Klimakoryphäen kolportiert, um 7 m ansteigen, sondern um fast 15 m, also um über das 2-Fache der Vorgabe von 7 m. Denn: Wenn der Eispanzer eine Mächtigkeit von 3 km besitzt und die Gesamtfläche von Grönland 2,2 Millionen km² beträgt, wovon 80 Prozent ständig mit Eis bedeckt sind, dann steigt der Meeresspiegel bei einer Gesamtfläche der Weltmeere von

        AMeer= 4*π * r²= 12,56 * 6375² km² *0,7 ≈

        357 Millionen km² (16)
        um

        HMeeresanstieg = AEis* 0,8 * hEis: AMeer =

        2,2 Millionen km² * 0,8 * 3 km: 357 Millionen km² =

        5,28 Millionen km³ : 357 Millionen km² ≈

        0,0148 km = 14,8 m. (17)
        Denkt man dann noch in diesem Zusammenhang an den auftauenden Permafrost, der eine Fläche von nahezu 24 Millionen km² der Erdoberfläche bedeckt und bis in einer Tiefe von durchschnittlich 500 m reicht und ein Volumen von schätzungsweise 11.000 bis 36.000 km³ repräsentiert (siehe Wiki-Bildungsserver 2017), dann könnte daraus immerhin ein weiterer Anstieg des Meeresspiegels um 1 m resultieren. Und das vollständige Abschmelzen des Eispanzers von Grönland und des Permafrostes könnte bereits in 20 Jahren vollzogen sein. Ein Großteil der Küstenregionen der Kontinente wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aufgrund des Klimawandels in nicht all zu entfernter Zeit schlicht und ergreifend einfach überschwemmt. Dies bedeutet dann millionenfacher Tod!
        Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

        • Hallo Herr Marquardt,
          solche unrealistischen Prognosen erleichtern nur den Klimawandelleugnern ihre Argumentation.
          Nein, das Grönlandeis wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9999% nicht in 20 Jahren oder in 100 Jahren abgeschmolzen sein.
          Und der auftauende Permafrost wirkt sich nicht meßbar auf die Erhöhung des Meeresspiegels aus, weil das Wasser in unzähligen Senken als meist kreisrunde Seen ansammelt und in großem Massstab nicht ins Meer abfließt.
          Aber wahr ist: das Eis Grönlands schmilzt mit wachsendem Tempo, ebenso wie in den letzten Jahren auch das Eis der Westantarktis – dort allerdings noch in geringerem Maße.
          35…40% des gegewärtigen Meeresspiegelsanstiegs kommt übrigens durch die Volumenausdehnung des Ozeanwassers durch die Erwärmung des Wassers zustande.
          Und der auftauende Permafrost hat eine andere Konsequenz: nämlich zunehmende Emissionen von CO2, Methan und Lachgas wegen der Zersetzung der dort gebundenen riesigen Menge an Biomasse.
          Insofern ist das Auftauen des Permafrostes alles Andere als unproblematisch. Aber eben nicht meßbar meeresspiegelerhöhend.
          Jedoch: auch wenn Ihr Extremszenario eines plötzlich um mehrere Meter ansteigenden Meeresspiegels so nicht eintreten wird in den nächsten Jahrzehnten, so sind die Konsequenzen eines wesentlich langsameren, aber doch sich beschleunigenden Anstiegs mancherorts schon gravierend:
          – höhere Springflut- und Sturmflutmaxima (siehe Hurrikan Sandy 2012 in New York oder die Nargis-Taifunkatastrophe an der Küste Burmas mit über 85000 Toten im Jahr 2008)
          – verstärkte Versalzung von küstennahen Grundwasseraquiferen (z.B. im pakistanischen Sindh, an indischen Küstenabschnitten, im Nildelta und anderenorts, meist auch im Zusammenhang mit dem Abpumpen von Süßwasser aus diesen Schichten zur Wasserversorgung z.B. der Landwirtschaft),
          – verstärkte Erosion von Küsten, insbesondere von Schwemmland wie z.B. an der Küste von Bangladesch.
          Dazu kommen noch Faktoren wie das Abholzen von Magrovenwärldern oder das Abbaggern von Sandstränden usw.
          Also auch ohne eine völlig unrealstische Prognose von plötzlich einsetzendem Anstieg um mehrere Meter werden gerade für dichbesiedelte Küstengebiete die Konsequenzen erheblich und deutlich zunehmend sein.
          Mit solchen Argumenten bietet man den Leugnern besser Paroli, als mit realitätsfernen Extremszenarien.

Kommentieren