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Geoengineering Technologien – wer, wie, was und wo?

Um beim Thema Geoengineering Fakten und Fiktionen zu unterscheiden und sich im Wirrwarr der vorgeschlagenen und diskutierten Technologien zurecht zu finden, haben wir heute auf der zivilgesellschaftlichen Informationsplattform Geoengineering Monitor gemeinsam mit der ETC Group und Biofuelwatch eine ganze Reihe von Factsheets und Briefings veröffentlicht.

Hier finden sich nun kurze Papiere zu den folgenden Geoengineering-Technologien:

In der Gesamtschau kann man feststellen:

  1. Alle diese Technologien sind hypothetisch – keine steht zur sofortigen Anwendung bereit und es ist unklar, ob sie tatsächlich funktionieren würden.
  2. Damit sie einen Effekt auf’s globale Klima hätten, müssten sie in einem sehr großen Maßstab angewendet werden – was massive negative Auswirkungen auf Umwelt, Ökonomien, Frieden und soziale Gerechtigkeit mit sich bringen würde.
  3. Jede einzelne Technologie birgt in sich sehr große Risiken und Gefahren.

Während der IPCC auf die Veröffentlichung des Sonderberichts zu 1,5°C globaler Erwärmung im Oktober hinarbeitet und nordamerikanische Geo-Ingenieure sich auf die Umsetzung von Experimenten in freier Natur vorbereiten, sollen diese Factsheets aktuelles und faktenbasiertes kritisches Wissen bereitstellen, um mehr Licht ins dunkel dieser komplizierten Debatte zu bringen.

Das Geoengineering Monitor Team hat neben den Factsheets zu Experimenten auch kurze Briefings zu den geplanten Geoengineering-Experimenten in Tucson, Arizona; Moss Landing, California; und in der Arktis veröffentlicht.

Die Briefings und Factsheets finden sich hier: http://www.geoengineeringmonitor.org/cat/briefings-and-factsheets/

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