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Geoengineering in der Atmosphäre – Was ist Solar Radiation Management und warum ist es problematisch?

Die Idee, dem Klimawandel mit Großtechnologien zu begegnen, gewinnt politisch zunehmend an Fahrt. Unter dem Begriff Geoengineering werden großmaßstäbliche Eingriffe in unsere Ökosysteme zur Manipulation des globalen Klimasystems diskutiert.

Um diese verschiedenen Ideen und die damit einhergehenden Risiken und Gefahren anschaulicher darzustellen, haben wir eine kleine Erklärfilmreihe gestartet. Teil III von “A technofix for the climate?” befasst sich mit Geoengineering in der Atmosphäre, dem so genannten Solar Radiation Management (SRM), speziell Stratospheric Aerosol Injection (SAI) – dem Versprühen von Aerosolen in der Stratosphäre:

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Warum SRM generell keine gute Idee ist, hat auch die ETC Group in ihrem Briefing „What is wrong with Solar Radiation Management?“ noch einmal aufgeschrieben.

Zum Thema SAI ist besonders das Briefing der ETC Group zu SCoPEx zu empfehlen. SCoPEx ist ein Experiment der Forschergruppe um David Keith von der Harvard University.

Zu Stratospheric Radiation Management und Klimagerechtigkeit siehe auch noch einmal dieser Blogbeitrag.

Mehr Hintergrundinformationen zu Technologien und geplanten Experimenten gibt es beim GeoengineeringMonitor und im Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort finden sich eine ganze Reihe von Factsheets und Briefings, die wir gemeinsam mit der ETC Group und Biofuelwatch veröffentlicht haben.

Für einen tiefergehenden Überblick über Geoengineering Technologien, ihre möglichen Auswirkungen und die globalen Player, hier noch eine Leseempfehlung:

„Earthmasters. The Dawn of the Age of Climate Engineering“ von Clive Hamilton, Yale University Press, 2013, 264 S.

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