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Möglicherweise wird die Geschichtsschreibung einmal Al Gore’s „An inconvenient truth“ einmal als Wendepunkt der Klimakrise ansehen. Denn was trockenen IPCC-Berichten nicht gelingen konnte, gelang diesem Film: einem breiten Publikum, von Kommissionspräsident Barroso bis zum „einfachen Mann (& Frau!) auf der Straße“, die Klimakrise eindringlich nahezubringen. Ohne absurde Übertreibungen, wie sie noch Emmerichs „Day after tomorrow“ kennzeichneten.

Nun hat Leonardo di Caprio nachgelegt: „The Eleventh Hour“ ist in den USA in den Kinos. Wird er Al Gore’s Film noch toppen? Schauen Sie sich den Trailer an. Nach ihm ist es nicht fünf vor zwölf. Es ist 11:59. Und doch scheint der Film den Lösungen mehr Platz zu widmen als Gores Film es tat. Gut so – das ist jetzt dran.

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Diskussion

  1. Ich teile Deine Einschätzung, dass die „unbequeme Wahrheit“ ein Richtungswechsel ist und in der Rückschau sein wird. Ohne den Bewußseinswandel durch das Wirken Al Gores – mehr als es Greepeace vermochte – wäre ws. auch Angela Merkel jetzt nicht so aktiv. Großer dank an Al Gore!

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