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Medienversagen

RahmstorfStefan Rahmstorf, Klimaforscher am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, hat einen bemerkenswerten Aufsatz zum Versagen der Medien in der Klimadebatte verfasst. Wie noch die obskurste These und offenkundig falsche Angaben, oder gar manipulierte Grafiken ihren Platz selbst in seriösen Medien bekommen. Weil der „Thrill“ der Kontroverse ja immer spannender ist als die seriöse Information.

Unbedingt lesen! In einer Kurzversion auch auf faz.net.

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Diskussion

  1. Heute haben die „Klimaskeptiker“ in der FAZ auf den Text von Stefan Rahmstorf geantwortet: Sie schreiben über den „Untergangsterror“. Ihre Reaktion ist geradezu hysterisch: Rahmstorf strebt in den Worten der Autoren den „Endsieg in der Klimadebatte“ an, sie unterstellen ihm eine „fanatische Verfolgung Andersdenkender“ und sprechen von einer „gleichgeschalteten öffentlichen Meinung“.

    Am besten selber lesen unter http://www.faz.net/klimawandel

  2. Sehr schön hat gebloggte Welten http://sixty4raccoon.wordpress.com/2007/09/05/lustig-wenn-die-kritisierten-den-kritiker-schlagend-bestatigen/ die Antwort der von Rahmstorf kritisierten kommentiert: „Lustig, wenn die Kritisierten den Kritiker schlagend bestätigen.“ Gut getroffen. Denn in der Tat enthält die Antwort zwar jede Menge persönliche Angriffe, aber nicht ein einziges sachliches Argument.
    Rahmstorf selbst hat auch noch auf die Polemik von Bartsch et. al reagiert, in gewohnt souverän-sachlicher Form: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/klimahysterie_antwort.html

  3. Kurios: Die Redaktion von faz.net hat den Titel des Textes der Klimaskeptiker geändert.

    Zuerst (und in der Print-Ausgabe) war der Text „Der Untergangsterror“ überschrieben – jetzt lautet es „Wir müssen Urängste relativieren“.

    Die Mehrheit der FAZ-Leser macht sich in den „Lesermeinungen“ übrigens über den Artikel lustig …

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