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Die Klimakrise im Film

(c) SAT 1Die Klimakrise im Film darzustellen ist eine besondere Herausforderung. Eigentlich ist es bisher nur Al Gore’s „Eine unbequeme Wahrheit“ wirklich gelungen, dem Thema gerecht zu werden. Es ist anscheinend schwierig, die Dringlichkeit des Handelns zu kommunizieren, ohne in das Genre des Katastrophenfilms abzugleiten.

Besonders problematisch war vor wenigen Jahren „The day after tomorrow“. Ein Film, der zwar einige dem Klimapolitiker und Klimaforscher bekannte und damit durchaus realistische Muster reproduzierte, dann aber in völlig irreale Szenen eines Einfrierens von New York abkippte.

Nun macht SAT1 einen neuen Versuch: „Die Hitzewelle – Keiner kann entkommen“ zeigt heute (19.2.) abends um 20:15 das Szenario einer Jahrtausend-Hitzewelle im Ruhrgebiet. Angereichert mit den genretypischen Zutaten.

Ob der Film auf diesem glatten Terrain ausrutscht? Der Tagesspiegel bringt eine ganz positive Vorbesprechung. Schauen Sie rein und melden Sie mir Ihre Eindrücke zurück!

P.S. Dass es sich bei dem Szenario einer Jahrtausend-Hitzewelle leider nicht um das Ergebnis einer überdrehten Fantasie handelt, darauf verweist mein früherer Blogeintrag.

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Diskussion

  1. „The Day after Tomorrow“ hat in der Tat vermutlich mehr genützt als geschadet. Einerseits hat er auf das Problem Klimawandel aufmerksam gemacht, andererseits war das Horrorszenario so irreal und lief über einen deart unwahrscheinlich kurzen Zeitraum ab, dass man leider sämtliche (falschen) Vorurteile zur „Panikmache“ der Klimaforscher bestätigt sah.

    „Die Hitzewelle“ konnte ich mir mangels TV (da bin ich konsequenter Abstinenzler) nicht ansehen, aber die Infos auf der SAT1-Webseite lassen auf einen nicht ganz so wissenschaftlichen Film schließen. Vielleicht (hoffentlich) liege ich mit der Einschätzung ja aber falsch. Auf das Review in diesem Blog bin ich auf jeden Fall mal gespannt.

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