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Nordpol ohne Eis?

Vergangenen Sommer schmolz das arktische Meereis ab wie nie zuvor. Lesen sie dazu „Absturz der Arktis?“, meinen Blogeintrag vom 07.10.2007. Der Beitrag endete wie folgt:

Kippt das arktische Klima? Man kann zwar hoffen, dass nächstes Jahr es wieder etwas kälter wird und der drastische Absturz des Meereises gebremst wird. Doch mit dem Klimaschutz warten dürfen wir deswegen nicht.

Hoffen dürfen wir weiter. Und doch sieht es schlecht aus in der Arktis. Schauen Sie sich mal das an. Ein Video aus Satellitenbildern der Polarregion, in einer Endlosschleife zwischen 1. Oktober 2007 und 15. März 2008.

Das Video startet mit einer extrem geringen Meereisbedeckung, wie sie den vergangenen Oktober gekennzeichnet hat. Dann bildet sich das winterliche Packeis. Aber permanentes, dickes Meereis bleibt eigentlich nur nördlich von Kanada (rechts) erhalten, ansonsten bildet sich nur dünnes Eis, das im nächsten Sommer leicht wieder abschmelzen kann. Dass wir bald einen Spätsommer ohne Eis am Nordpol erleben können, wird zusehends wahrscheinlicher.

Kennen Sie die Rolle der (Kanarien-)vögel in den Bergwerken? Wenn sie verstummen, ist es höchste Zeit für die Bergleute, den Schacht zu verlassen. Was in der Arktis passiert ist wirklich aussergewöhnlich. Ist das Polareis unser „Kanarienvogel“?

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Diskussion

  1. Es ist gerade erst 3-4 Monate her, da berichteten fast alle Bloggs der sog. Klimaskeptiker feixend über die starke Winter-Meereisbedeckung in der Arktis. Von Eisschmelze könne keine Rede mehr sein, dies sei alles nur Panikmache, las man allerorten. Die Eisbedeckung der Arktis sei so wie vor 30 Jahren. Dass es sich hierbei nur um dünnes einjähriges Eis handelte, darauf wurde nicht hingewiesen. Dieses Versäumnis “rächt” sich nun.

    http://nsidc.org/arcticseaicenews/index.html

    Ich bin mal neugierig ob die selben Bloggs nun auch über die aktuelle rapide Eisschmelze berichten. Die Meereisfläche der Arktis ist schon jetzt kleiner als zur selben Zeit im Rekordschmelzjahr 2007.

  2. @Thorsten

    #Die Meereisfläche der Arktis ist schon jetzt kleiner als zur selben Zeit im Rekordschmelzjahr 2007.#
    Falsch:
    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/06/20/arktisches-merereis-19062007-19062008-im-vergleich/
    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_timeseries.png

    Nicht zu früh freuen, daß Artiseis schmelzen könnte. Schadenfreude ist definitiv fehl am Platze, zumal es nur darum geht, andern eins auszuwischen !

  3. @ Krishnag

    Es geht hier nicht um „Schadenfreude“ oder „auswischen“. Ich wäre froh, das arktische Sommereis würde nicht in diesem rasanten Tempo abschmelzen. Ich habe auch nie behauptet, dass das arktische Meereis 2008 stärker als 2007 abschmelzen wird. Der Abschmelzvorgang des arktischen Meereises verläuft ähnlich zyklisch wie die globale Erwärmung.

    In den Blogs der sog. Klimaskeptiker war jedoch viel von „Schadenfreude“ zu lesen, als die Meereisbedeckung im Februar dieses Jahres wieder eine relativ weite Ausdehnung einnahm. Es wurde gar eine Kehrtwende im Meereisrückgang ausgerufen.

    Allein die Tatsache, dass Anfang Juni die Meereisbedeckung der Arktis erneut kleiner war als zur selben Zeit in 2007 zeigt, dass von Kehrtwende keine Rede sein kann. Ob in diesem Sommer der Meereisrückgnag den Tiefststand von 2007 übersteigt weiss niemand genau. Der Trend aber wird sich entgegen anderslautender Berichte von Februar weiter fortsetzen.

  4. @Thorsten

    „Der Trend aber wird sich entgegen anderslautender Berichte von Februar weiter fortsetzen.“

    Nun, der Frühling 2008 war in der Arktis um bis zu -3°C kälter als der Frühling 2007

    http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/do_nmap.py?year_last=2008&month_last=5&sat=4&sst=1&type=anoms&mean_gen=0303&year1=2008&year2=2008&base1=2007&base2=2007&radius=1200&pol=pol

    Das ist ein Trend zur Abkühlung 😉

  5. @ Müller

    Ja, und zwischen Februar und März 2008 hatten wir einen starken globalen Temperaturanstieg … also Trend zur Erwärmung … oder wie soll ich Ihre Logik verstehen?

    Der relativ kühle Frühling hat auch das einjährige Meereis verursacht, was Sie als Wende im Abschmelzprozess gefeiert haben. Davon ist aber jetzt nicht mehr viel übrig.

    Ich merke schon, Sie haben noch immer nicht den Unterschied zwischen Wetter und Klima verstanden.

  6. @Thorsten

    „Der relativ kühle Frühling hat auch das einjährige Meereis verursacht, was Sie als Wende im Abschmelzprozess gefeiert haben. Davon ist aber jetzt nicht mehr viel übrig.“

    Noch mal der Vergleich:

    23.06.2007 zu 23.06.2008

    http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/ARCHIVE/20070623.jpg
    http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/ARCHIVE/20080623.jpg

    Im Gegensatz zu letztem Jahr ist derzeit noch das einjährige Eis in der Laptewsee, der Ostsibirische See und das einjährige Eis nördlich der Beringstr. vorhanden.

  7. @ Müller

    Lokale Unterschiede sagen wenig aus über die gesamte Meereisbedeckung der Arktis.

    Hier finden Sie die neuen Daten des National Snow and Ice Data Center.

    Diese zeigen, dass sich der Abschmelsvorgang des arktischen Meereises auch weiterhin nahezu auf der Linie des Rekordschmelzjahres 2007 bewegt:

    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_timeseries.png

  8. @Thorsten

    „Diese zeigen, dass sich der Abschmelsvorgang des arktischen Meereises auch weiterhin nahezu auf der Linie des Rekordschmelzjahres 2007 bewegt:“

    Abgesehen von der 1/2 Mio. km^2, die wir demnach grade mehr haben als im letzten Jahr 😉

    Danke für die Bestätigung 😉

  9. @Müller

    Man sollte Grafiken schon richtig ablesen können. Jeder Teilstrich auf der Senkrechten beträgt nur 0,5 Mio km² Die Abweichung beträgt nicht mal einen halben Teilstrich, also ca. 0,2 – 0,25 Mio km².

    Das ist relativ wenig, wie Sie an den Relationen zur Durchschnittskurve (1979-2000) der Meeresvereisung sehen können. Deshalb sprach ich auch von „nahezu“.

    Aber entscheidend ist doch, dass der Meereisrückgang Anfang Juni schon einmal die Rekordmarke des Vorjahres unterschritten hat, also von der Meereisausdehnung, die Sie im Februar als Kehrtwende gefeiert haben, nichts mehr übrig war. Die weitere Abschmelzgeschwindigkeit hängt vom diesjährigen Wetter ab. Rekordschmelzen auf Rekordschmelzejahre sind selten. Aber man sieht zumindest, dass von einer Kehrtwende nicht mehr die Rede sein kann. Warten wir einfach ab.

  10. @Müller

    Eine Bitte:
    Sollte der Meereisrückgang in diesem Jahr nicht ganz die Rekordmarke des letzten Jahres erreichen schreiben Sie dann nicht wieder einen Artikel mit der Überschrift:

    „Abschmelzprozess des arktischen Meereises gestoppt. 0,2 Mio km² Eiszugewinn in 2008. Trend geht wieder aufwärts“

  11. @Thorsten

    „Rekordschmelzen auf Rekordschmelzejahre sind selten.“

    Georg Hoffmann schreibt allerdings bei mir und sich im Blog:

    “Die besten Vorraussetzungen fuer einen neuen Rekord sind ein Rekord grad zuvor.” 😉

    „Sollte der Meereisrückgang in diesem Jahr nicht ganz die Rekordmarke des letzten Jahres erreichen schreiben Sie dann nicht wieder einen Artikel mit der Überschrift:“

    A. Ich habe nie so etwas geschrieben.
    B. Es werden am Ende vermutlich deutlich mehr als 0,2 Mio. km² sein 😉

  12. @Thorsten

    „Jeder Teilstrich auf der Senkrechten beträgt nur 0,5 Mio km² Die Abweichung beträgt nicht mal einen halben Teilstrich, also ca. 0,2 – 0,25 Mio km².“

    Sie lesen falsch ab. Sie müssen die Distanz senkrecht nach unten zur Vorjahreslinie ablesen und nicht den Abstand der diagonalen Linien. 😉

  13. @ Müller

    „Sie müssen die Distanz senkrecht nach unten zur Vorjahreslinie ablesen und nicht den Abstand der diagonalen Linien.“

    Das habe ich getan, Sie offenbar aber nicht.

    Anbei aktuelle Neuigkeiten zum Thema arktische Meereisschmelze:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,562495,00.html

    http://www.arcus.org/search/seaiceoutlook/report_may.php

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,560926,00.html

    Wo sind Ihre arktischen Meereismassen?

  14. @ Müller

    „Sie lesen falsch ab. Sie müssen die Distanz senkrecht nach unten zur Vorjahreslinie ablesen und nicht den Abstand der diagonalen Linien.“

    Fehler eingestehen ist offenbar nicht Ihre Stärke.

  15. @Müller

    *“Rekordschmelzen auf Rekordschmelzejahre sind selten.”

    Georg Hoffmann schreibt allerdings bei mir und sich im Blog:

    “Die besten Vorraussetzungen fuer einen neuen Rekord sind ein Rekord grad zuvor.”*

    Ich sehe nur sehr bedingt einen Widerspruch in diesen Aussagen.

    Auch wenn ein Rekord im Vorjahr beste Voraussetzungen für einen neuen Rekord schafft, so ist ein Rekord auf einen Rekord dennoch relativ selten.

  16. @Thorsten

    „Auch wenn ein Rekord im Vorjahr beste Voraussetzungen für einen neuen Rekord schafft, so ist ein Rekord auf einen Rekord dennoch relativ selten.“

    Dazu Hoffmann.

    “Die besten Vorraussetzungen fuer einen neuen Rekord sind ein Rekord grad zuvor.”

    „Das ist allerdings statistisch in einem System mit Autokorrelation wahr“

    Thorsten, da widersprechen Sie Herrn Hoffmann 😉

  17. 1. Wer meint, der geographischen Nordpol müsste „normalerweise“ permanent von einer meterdicken Eisschicht bedeckt sein – auch im Sommer – der irrt (www.m-forkel.de/klima/polar.html. Die Eisbedeckung war und ist seit eh und je von dynamischer Natur. Durch Strömungen und Winde entstanden schon immer Rinnen und Kanäle und auch langanhaltend größere freie Wasserflächen, sogenannte Polynias, in der Eisdecke.

    2. Über dem Nordpolargebiet kann der atmosphärische Luftdruck in extremem Ausmaß schwanken. Er kann stark ansteigen, um dann wieder drastisch abzunehmen. Rüdiger Gerdes vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung weist darauf hin, dass im Sommer 2007 „ein monatelanges anomales Windfeld“ für die Rekordschmelze gesorgt habe.

    (Nur mal so, zum Nachdenken)

  18. @Müller

    „Thorsten, da widersprechen Sie Herrn Hoffmann“

    Erstens sehe ich hier keinen wirklichen Widerspruch, zweitens steht nirgendwo, dass ich in allen Punkten die Auffassung von Herrn Hoffmann teilen muss.

    Ich weiss, dass es bei sog. Klimaskeptikern üblich ist, dass man auch in Fehlern eine Meinungseinheit bildet (s. Beck).

    „Anbei Antarctic Sea Ice Extend“

    Wollen Sie ein neues Thema aufmachen? Wir reden hier über die Arktis!

    Was sagen Sie zu den Prognosen arktischer Meereisschmelze? Finden Sie das völlig normal? Kein grund zur Beunruhigung?

    http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/nordpol-ohne-eis/#comment-996

  19. @Thorsten

    Haben Sie nicht den Hinweis von ralph gelesen?

    Zudem zitiere ich erneut Hoffmann

    „Praktisch drei Monate kein Woelkchen ueber der Arktis wie in 2007 ist einfach sehr unwahrscheinlich. Wenn auch die Experten ihre Schaetzungen zum Verschwinden des Sommerseeeises nach 2007 deutlich nach vorne korrigiert haben, es ist noch lange nicht soweit.“

    Weiter zitiere ich Gerhard Kramm:

    „Die drastische Reduzierung der Eisbedeckung des Arktischen Ozeans im vergangenen Jahr hatte zwei Ursachen: Erstens eine staerkere solare Einstrahlung (bis zu 40 W/m^2 hoeher als normal) und zweitens ein Transport von waermerem Wasser aus dem Nordatlantik in das Arktische Becken.“

  20. Hallo Leute,

    bitte vermeidet, von ein paar Jahren Beobachtungen auf Klimaaenderungen zu schliessen. Als ich in den 70er Jahren studierte, hiess es noch, wir naehern uns einer neuen kleinen Eiszeit. Diese Warnung war damals genauso ueberzogen, wie es heute die Warnung von der anthropogen erzeugten Klimaerwaermung ist. Mehr Gelassenheit ist sicherlich angebracht.

    Wer glaubt, dass sich dieses Jahr die Eisbedeckung des Arktischen Beckens im Vergleich zum vorigen Jahr drastisch aendert, der versteht wenig von Physik. Rechnet doch mal nach, was es bedeutet, die Deckschicht von z.B. 30 m Dicke des Arktischen Ozeans um ein Kelvin zu erwaermen oder abzukuehlen.

    Dass die Erwaermung des Arktischen Ozeans nicht neues ist, geht aus einer AP-Meldung hervor, die am 2. November 1922 von der Washington Post unter der Schlagzeile „Arctic Ocean getting warmer“ veroeffentlicht wurde (siehe http://wattsupwiththat.wordpress.com/2008/03/16/you-ask-i-provide-november-2nd-1922-arctic-ocean-getting-warm-seals-vanish-and-icebergs-melt/ ).

    Herzliche Gruesse aus Fairbanks

    Gerhard

  21. @M.Müller
    Du wirst es nicht schaffen, Thorsten das Kurvenlesen beizubringen. Laß ihm seinen Glauben, kann er wieder triumphieren

  22. @ Krishnag

    Können Sie sich auch sachlich zum Thema äussern?

    Was das Ablesen von Kurven betrifft, so habe ich Herrn Müller seinen Fehler aufgezeigt. Jeder kann diesen Fehler problemlos mit einem Geodreieck nachmessen. Es ist schon schwierig, Fehler einzugestehen, gelle…?! Dies hat Müller auch in Klimakatastrophe auch richtig getan. Die selbe Messung sollte er einmal für Ende Juni vornehmen.

    @ Müller

    Ihre zwei Zitate widersprechen meinen Ausführungen doch gar nicht.

    Ich habe wiederholt gesagt, dass das Wetter darüber entscheidet, in wie weit die Eisschmelze weitergeht.

    Das AWI geht mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Stand von 2005 auch in diesem Jahr unterschritten wird. Mit 8 % Wahrscheinlichkeit auch der Stand von 2007.

    Sie postulieren hier das Jahr 2007 als das Maß aller Dinge, wie sie es auch bei der Globaltemperatur mit 1998 tun.

    @ Ralph

    „Durch Strömungen und Winde entstanden schon immer Rinnen und Kanäle und auch langanhaltend größere freie Wasserflächen, sogenannte Polynias, in der Eisdecke.“

    Das bestreitet niemand!

    Der AWI-Forscher Gerdes schreibt hierzu: „Dass es unmittelbar am Pol eine offene Wasserfläche gibt, ist im übrigen schon vorgekommen. Immer wieder einmal haben Expeditionsbesatzungen davon berichtet. Doch was da zu sehen war, waren Rinnen zwischen riesigen Eisschollen – und weniger ein Produkt einer systematischen Schmelze, wie sie sich derzeit vollzieht.“

  23. langweil langweil langweil an krischnag , müller, thorsten und so weiter. nur der herr gramm ist wohl einigermaßen objektiv. alles andere ist persönliche polemik……. gähn !!!!!!!! uninterissant für dieses thema. tausend besserwisser wie beim fussball tausend fußball trainer oder werden diese artkel nur aus langweile geschrieben ? erspar.

  24. Arktisches Eis schmilzt nicht wie vorhergesagt

    Die verschärfte Vermutung, daß in diesem Sommer der Nordpol erstmals eisfrei werden könne, erweist sich nun als haltlos. Die arktische Eisschmelze ist für dieses Jahr annähernd beendet. Die Sonne steht nur noch knapp über dem Horizont und wird in fünf Wochen für die Polarnacht untergehen. Und keine der panischen Vorhersagen ist eingetroffen. Statt dessen geht etwas seltsames mit den Daten über die angebliche Eisschmelze vor sich. Das National Snow and Ice Data Center (NSIDC) in Boulder, Colorado hat am 11.08.2008 eine alrmierende Graphik veröffentlicht, nach der das arktische Eis schnell verschwindet und sich dem Rekordminimum des Jahres 2007 nähert. Nach diesen Daten ist die Ausdehnung des arktischen Eises nur 10 Prozent über der des letzten Jahres und damit die zweitniedrigste seit Beginn der Aufzeichnungen.
    Das Problem dabei ist, daß diese Daten offenbar falsch sind. Andere Daten zeigen, daß das arktische Eis sich in diesem Jahr dramatisch erholt hat. Daten des NASA Marshall Space Flight Center zeigen das Eis 2008 annähernd identisch zu 2002, 2005 und 2006. Karten arktischer Eisausdehnung sind aus verschiedenen Quellen erhältlich, einschließlich der Universität von Illinois, die ein tägliches Archiv der letzten 30 Jahre pflegt. Der Vergleich dieser Karten (abgeleitet aus den NSIDC-Daten) zeigt, daß die Eisausdehnung am 11.08.2008 um 30 Prozent größer als am 12.08.2007 war (die Abweichnung um einen Tag wird dadurch verursacht, daß 2008 ein Schaltjahr ist).

    http://www.theregister.co.uk/2008/08/15/goddard_arctic_ice_mystery/

  25. Berichtigung:
    Die Arktische Meereisausdehnung am 11.8. lag nach den Daten des NSIDC
    nicht um 10% sondern um 13% über der des Vorjahres !

    Aufgrund der ungenauen Vergleichsmethodik, nach welcher die Differenz der Meereisausdehnung ermittelt wurde, müssen die 30% nach unten korrigiert werden. Wie stark, ist unklar.

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