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Google rettet Amerika

Auf der Suche nach dem aktuellen Klima- und Energieplan von Google (dazu weiter unten mehr), bin ich heute auf eine interessante Website gestoßen, die Google geneinsam mit dem Met Office Hadley Centre, dem British Antarctic Survey and der britischen Regierung anbietet: Climate Change In Our World. Hier kann man sich auf interaktiven Karten anschauen, wie die Welt heute und in Zukunft vom Klimawandel betroffen ist, wo die regionalen Hotspots liegen, welche Temperaturanstiege wo zu erwarten sind usw.

Nun zum aktuellen Plan, den Google für die amerikanische Wirtschaft vorgelegt hat. Sie beziehen sich auf die Baselines der Energy Information Administration (EIA) und empfehlen folgende Reduktionen bis 2030:

  • Fossil fuel-based electricity generation by 88%
  • Vehicle oil consumption by 38%
  • Dependence on imported oil (currently 10 million barrels per day) by 33%
  • Electricity-sector CO2 emissions by 95%
  • Personal vehicle sector CO2 emissions by 38%
  • US CO2 emissions overall by 48% (40% from today’s CO2 emission level)

Erreicht werden soll das unter anderem durch Energieeffizienz (Nachfrage um 33 % senken) und einen kompletten Austausch von Kohle und Öl gegen Erneuerbare Energien, bei Gas die Hälfte. Google hat berechnet, das die Amerikaner bei einer Investition von $4,4 Billionen in den kommenden 22 Jahren immer noch $ 1 Billion sparen würden im Vergleich zum Nichthandeln. Nur zu Erinnerung und zum Vergleich: Der aktuelle Finanzmarktrettungsplan kostet $ 700 Milliarden. Gute Kommentare zum Google-Plan finden sich zum Beispiel bei Climate Progress.

Foto: flickr.com von keso

Dieser Artikel wurde unter Atom, Energiewende, Klimawandel, Konzerne, Öl, USA, Verkehr abgelegt.

Diskussion

  1. Da kriegt man langsam ein ungutes Gefühl, wenn ein solch dominantes Unternehmen sich auch noch massiv in der Gesellschaft engagiert … auch wenn die Ziele löblich sind.

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