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Zivilgesellschaft trifft sich zu einem Klimagerechtigkeitsgipfel im südindischen Mamallapuram

Vom 20. bis 23. Oktober treffen sich im südindischen Mamallapuram (bei Chennai) circa 150 Klimaaktivistinnen und -aktivisten aus der ganzen Welt zu einem „Equity Summit„, zu dem das Climate Action Network (CAN) eingeladen hat.

Die Ziele des Gipfels sind klar formuliert und ergeben sich aus der aktuellen Blockadesituation in den UN-Verhandlungen und Konfliktlinien innerhalb der Zivilgesellschaft:

  • Increase the coherence and effectiveness of CAN-International through greater inclusiveness, mutual understanding, trust and consensus building and structured outreach to like-minded non-CAN NGOs around the issue of equity in responses to climate change.
  • Advance the prospects for a fair and adequate post-2012 climate regime by linking a common vision of greater equity to specific opportunities, objectives and strategies on the road to Copenhagen.

Inhaltlich stehen die Themen Emissionsreduzierung (Mitigation), Anpassung (Adaptation), und Effort/Burden-Sharing auf der Agenda. Am Ende der vier Tage soll sowohl ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Positionen innerhalb der Zivilgesellschaft als auch ein gemeinsames Verständnis von Gerechtigkeitsprinzipien und sich daraus ergebenden Strategien für die Klimagipfel in Poznan (Dezember 2008) und Kopenhagen (Dezember 2009) entstanden sein.

Wir werden die ganze nächste Woche immer wieder live aus Mamallapuram berichten. Ein erster Spaziergang im Dorf hat uns jedenfalls bereits davon überzeugt, dass wir uns den richtigen Ort für diese Veranstaltung ausgesucht haben: „Lasst uns Mamallapuram zu einer sauberen, grünen, emissionsfreien und müllfreien Stadt machen“ verkündet die lokale Stadtverwaltung (siehe Foto). Damit ist sie dem Rest der Welt – zumindest rhethorisch – um einiges voraus.

Dieser Artikel wurde unter Anpassung, Entwicklung, Klimabewegung, Klimaregime, Klimawandel abgelegt.

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