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Die IEA und der Klima-Fauxpas

In 9 Tagen stellt die Internationale Energieagentur (IEA) ihren aktuellen World Energy Outlook 2008 vor. Die Ergebnisse der Studie werden mit großer Spannung erwartet, da man davon ausgehen kann, dass die Schätzung zu den globalen Ölreserven im Vergleich zu den letzten Jahren massiv nach unten korrigiert werden.

Außerdem beschäftigt sich der WEO 2008 auch mit dem Klimawandel und der Bedeutung der fossilen Energiereserven für ein Post-Kyoto-Abkommen. Dabei heißt es auf der Seite der IEA in der Ankündigung des Reports:

Are world oil and gas supplies under threat? How could a new international accord on stabilising greenhouse-gas emissions affect global energy markets? World Energy Outlook 2008 answers these and other burning questions.“

Wirklich ein netter Fauxpas: Wenn es nur um eine Stabilisierung der Emissionen ginge, müssten sich die Regierungen in Poznan in ein paar Woche nicht so sehr die Köpfe einhauen. Es geht aber um eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre. Und auch da sprechen einige schon von einer notwendigen Reduzierung.

Zur Bedeutung des Überschreiten des Ölfördermaximums (Peak Oil) für die Klimapolitik empfehle ich die Lektüre des Papiers „Failure of Leadership„. Auch die Seite der Energy Watch Group und der Association for the Study of Peak Oil bieten gute Hintergrundinformationen.

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