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Klima und Hunger

Aktuelle Klimastudien schaffen es zur Zeit häufiger in die Schlagzeilen, da sie meist sensationell beunruhigend sind. Diese hier toppt meiner Meinung nach vieles, was ich in den letzten Wochen gelesen habe: Eine aktuelle Studie in der Science Ausgabe vom 9. Januar 2009 sagt, dass bis 2100 durch den Klimawandel mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung von Nahrungsmittelknappheit bedroht sein wird. Und dabei berücksichtigt die Studie nur den Temperaturanstieg und nicht den auch noch zu erwartenden Wassermangel…

Eine kritische Bewertung und Einordnung der Studie findet sich auf ClimateProgress.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt übrigens auch eine Studie der FAO, die davon ausgeht, dass die Nahrungsmittelproduktion in Entwicklungsländern bis 2080 um 10 bis 20 % abnehmen wird.

Wenn man nun bedenkt, dass nicht nur die Klimakrise, sondern auch die Energiekrise (z.B. Ölpreise) und Finanzmarktkrise bzw. Weltwirtschaftskrise negative Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung der Armen haben und haben werden, ist es erstaunlich, wie friedlich diese Welt noch ist.

Foto: flickr.com von Generation X-Ray

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