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Manchmal geht's nur noch mit Humor…

Am Wochenende sagte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt:

Wenn ich manche Stimmen höre, wird mir klar, dass Kopenhagen eine schwierige Veranstaltung wird. Klimaschutz darf nicht nur Sache der Europäer sein. Ich erinnere daran: Deutschland ist wirtschaftlich noch nicht über den Berg. Wir müssen fürchten, dass die Arbeitslosigkeit noch ein Stück steigen wird. Es wird noch manche Insolvenz geben. Daher ist es entscheidend, dass Klimaschutz keine unnötigen Belastungen für unsere Arbeitsplätze bewirkt. Belastungen für unsere Arbeitsplätze wären nicht vermittelbar.

Wir armen Deutschen! Uns geht’s tatsächlich so richtig schlecht im globalen Vergleich. Und wir sind außerdem so begriffstützig, dass wir nicht kapieren, was auf dem Spiel steht. Oder?

Solcher Ignoranz kann man dann nur noch mit Humor begegnen, z.B. à la Volker Pispers in den Mitternachtsspitzen: „Was tun wir mit einem geretteten Planeten, wenn wir dafür keine Arbeitsplätze mehr haben?“

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Diskussion

  1. „Problembär“ Brüderle: Falls er das wörtlich so gesagt hat wie im Abendblatt abgedruckt, dann ist vor allem die Unbedarftheit der Bemerkung erschreckend. Das „riecht“ ja fast nach einer Neuauflage eines Desasters von Wirtschaftsminister a la Glos. Röttgen, übernehmen Sie!

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