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Einladung zum Mitmachen: Manifest für Demokratie und Nachhaltige Entwicklung

Was hat Klimawandel mit Demokratie zu tun? Wie können wir unsere Demokratien fit machen, um globale Probleme wie Klimawandel, Hunger und Armut tatsächlich zu bekämpfen? Die britische „Foundation for Democracy and Sustainable Development“ hat einen globalen Konsultationsprozess initiiert, der in einem Manifest des Wandels münden soll und zu diesen Fragen Antworten formuliert. Das Ganze ist ein offener Denk- und Austauschprozess zwischen Menschen – nicht nur „Expert/innen“. Wir freuen uns, wenn dabei auch möglichst viele Leserinnen und Leser von Klima der Gerechtigkeit mitmachen. (Achtung: Informationen sind leider nur auf Englisch und Spanisch abrufbar!)

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Diskussion

  1. Als überzeugter Demokrat muss ich leider eingestehen, dass sich Demokratie und wirkliche Nachhaltigkeit (sprich: der eigene Lebensstil multipliziert mit 7 Milliarden bzw. 9,3 Milliarden = langfristig aufrechtzuerhalten) sich gegenseitig ausschließen.
    Zur Ehrenrettung der von mir sehr geschätzten Demokratie (wann wird die eigentlich im Tausch gegen die jetzige Lobbykratur endlich eingeführt?) sei jedoch erwähnt, dass auch Despotie und Nachhaltigkeit mit oben erwähnter Randbedingung sich gegenseitig ausschließen.

    Freilich, bei Vorhandensein eines völlig neuen Menschen, der sich auf seine Basisbedürfnisse besinnt und nicht etwa annimmt, das heute übliche materielle Lebensniveau stehe ihm in irgendeiner Weise zu, müssten sich Demokratie und Nachhaltigkeit des Lebensstils mit besagter 7-milliardenfacher Multiplikation nicht ausschließem.
    Dieser neue Mensch wurde bisher jedoch in relevanter Menge nicht gesichtet. Selbst beim Blick in den Spiegel habe ich ihn noch nicht wirklich entdecken können.

  2. Lesenswert:

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/08/46449/

    Ergänzung dazu: das neue Großkraftwerk ist ein Braunkohlekraftwerk. Und Braunkohle ist noch deutlich CO2-emissionsträchtiger pro KWh als Steinkohle.
    Und wieder wurden weltweit über 5% mehr Kohle verbrannt als im Vorjahr.
    Damit ist Kohle der Energieträger mit dem weitaus höchsten mengenmäßigen Zuwachs, schon seit etlichen Jahren.

  3. Menschenrechte, Demokratie und Lebensgrundlagenzerstörung

    „Ich fordere dazu auf, in allen Institutionen die Rechte von Menschen in besonders betroffenen Regionen des Planeten, von Kindern und vor allem von nachfolgenden Generationen zu repräsentieren, zu verteidigen und einzufordern. Wir machen uns der fahrlässigen Tötung schuldig, wenn wir dies unterlassen. Eine global und nachhaltig verträgliche Lebensweise, bringt auch uns hier und jetzt insgesamt nur Vorteil und Gewinn.“

    http://www.fuehlenunddenken.de/2012/05/14/aufruf-anlasslich-des-club-of-rome-berichts-2052/

    Ich bitte um Zustimmung, um Weitergabe und Thematisierung meines Aufrufes. Bitte beachten Sie auch die Beiträge und Essays meiner Website.

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