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Das Ende der Zivilisation?

Bereits über 6 Millionen Klicks hat dieser Spot auf Youtube: „Man“ von Steve Cutts.

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Und passend dazu berichtet die taz von einer neuen Studie der NASA über das Ende von Zivilisationen:

Zum Kollaps kam es in den letzten 5.000 Jahren immer dann, wenn zwei Entwicklungen zusammentrafen: zum einen die Überbelastung der natürlichen Ressourcen und zum anderen eine immer reichere Elite und eine Verarmung der Massen. Beides ist heute global gegeben, die Eliten sitzen hauptsächlich in den Industrieländern. Die Studie basiert auf einer mathematischen Modellierung solcher Entwicklungen. Weil sie noch exklusiv dem britischen Guardian vorliegt, lässt sich über die Methodik nicht viel sagen. Der Zusammenbruch sei nicht zu vermeiden, wenn die globale Ungleichheit fortbesteht, schreiben die Autoren. Ihr Rezept dagegen ist nicht nur eine drastische Schonung der Ressourcen, sondern auch ein Abbau der wirtschaftlichen Ungleichgewichte.

 

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Diskussion

  1. Anschauliches Beispiel: erst diese Woche wurde gemeldet, dass die reichsten 5 Familien in Großbritannien mehr Vermögen haben, als die ärmsten 20% der britischen Bevölkerung (= 12,6 Millionen Menschen).

    Ein Narr, der glaubt, das könne auf Dauer gutgehen.

    Übrigens: auf dem Mittelmehr und an der marokkanischen Küste wird gerade ein zukünftiger Megatrend in seinen Anfängen sichtbar: eine Ära der Völkerwanderungen. Und zwar zunehmend in der Absicht, die physische Existenz zu sichern, die an den Herkunftsorten dieser Menschen immer weniger gewährleistet sein wird.

    Das werden spannende Zeiten…

  2. Ach, wenn es nur wahr wäre, was die Nasa uns da verspricht: ein Kollaps des Systems, der Strukturen, von de Janz große Janze, allet am Arsch!
    Nie mehr Kapitalismus und Hackfressenkultur, pardon, ich meinte Hochkultur. Nur noch sekundäre Primitivität. Ja, so Arbeitsverweigerer und Defätisten wie ich wären im Glück. 30 Jahre Kampfkunst und Reisen in den failed states dieser Welt und bald ist es dann global: Die failed world.
    Leben wie bei Mad Max in der Donnerkuppel. Jagen töten, überleben. Ich tät mich so freuen.
    Aber die Nasa erzählt viel, wenn die Tage wieder länger werden.

  3. Alternativ nehme ich auch den globalen Faschismus des 21. Jhd., der sich gerade in Russland, der Ukraine, Ungarn, der Schweiz und vielleicht demnächst in Frankreich, usw… ankündigt. Auch eine Primitivität und Barbarei, in der man im Sinne der inglourious Basterds jagen, töten und vielleicht eine Zeit überleben könnte. Tät ich mich auch freuen 🙂

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