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Unternehmen wollen gerne mitverhandeln beim globalen Klima-Deal

Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Verhandlungen in Lima für ein global verbindliches Klimaabkommen 2015 in Paris in die richtige Richtung bewegen (wenn auch im Schneckentempo) ist dieser Artikel aus der Financial Times: Die großen Unternehmen wollen gerne mitverhandeln. Es reicht ihnen nicht mehr, dass sie massenhaft Subventionen bekommen, öffentliche Politik mit geballter Lobbymacht kaufen, in den Ministerien und Regierungsdelegationen sitzen und für ihre Greenwashing-Initiativen auch noch gelobt werden. So langsam wird es ernst und sie bekommen es mit der Angst zu tun. Denn letztlich steht ihr Business Modell zur Disposition.

Hier ein pikantes Zitat von Peter Robinson vom US Council for International Business aus dem FT-Artikel:

“We want to find an opportunity where we are more inside the tent than on the sidelines”. Außerdem meint er, dass Unternehmen „Co-Parties“ in den Verhandlungen sein sollten, nicht nur Beobachter.
Dazu wird es bestimmt nicht kommen. Nicht auszuschließen ist jedoch, dass sich im Pariser Abkommen am Ende eine Reihe von Unternehmensbeiträgen neben denen der Regierungen wiederfinden werden. Und dann müssen alle – Regierungen, UN, NGOs, soziale Bewegungen – sehr genau aufpassen, wer das Steuer in der Hand hält und in welche Richtung wir steuern.

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