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11 amerikanische Städte fordern höhere Besteuerung der Kohleindustrie, um Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren

Carbondale ist eine Ortschaft in den Bergen im Bundesstaat Colorado im Westen der USA. „Carbon“ bedeutet CO2 und „dale“ steht für ein breites Tal. Vielleicht ist es Zufalle, vielleicht auch nicht. Jedenfalls ist Carbondale eine von elf Städten, die sich im „Mountain Pact“ zusammengeschlossen haben, um sich gemeinsam gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu wehren. Denn diese sind bereits jetzt und heute deutlich in der Region spürbar, die u.a. vom Tourismus lebt (vor allem Wintersport): z.B. durch den Rückgang ders Schneefalls und die Zunahme von Waldbränden.

Mit einem Brief haben sich die Mountain Pact Towns jetzt an das amerikanische Innenministerium, den Senat und das Weiße Haus gewandt und fordern Geld von der Kohleindustrie, die sie als Hauptschuldige des Klimawandels sehen, um sich an die Klimawandelfolgen anzupassen.

Das Abgabesystem befindet sich derzeit in einem Reviewprozess. Und genau da sehen die 250,000 Bewohner/innen der Mountain Towns für sich und ihre jährlich 40 Millionen Gäste jetzt eine Chance. Sie sehen auch, dass die Kohleindustrie nicht allein für den Klimawandel verantwortlich ist. Aber sie als Hauptschuldige klar zu benennen und der Regierung eine konkrete Möglichkeit der Umverteilung von Geldern aufzuzeigen, ist ein kluger und mutiger Schritt.

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