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Fossile Lobby will mehr Einfluss auf die Klimapolitik

Nur wenige Tage nach dem Launch einer internationalen Kampagne, die darauf abzielt, die größten Verschmutzer – nämlich die Konzerne, die die Klimakiller Kohle, Öl und Gas produzieren – aus den Klimaverhandlungen zu verbannen, meldet sich die fossile Lobby zu Wort und will sich noch stärker als bisher einmischen, u.a. wohl durch die Gründung einer neuen Institution („industry body“).

Das erinnert auf jeden Fall stark an die Zeiten der Global Climate Coalition, die als Klimapolitikverhinderungsinstitution von der fossilen und Automobillobby als Reaktion auf die Gründung des Weltklimarats geschaffen wurde.

Worum es ihnen geht? Mit einer Stimme sprechen, um sich mehr Gehör zu verschaffen:

“We’re trying to put together a group of people to begin to speak the same language” on climate, BP CEO Bob Dudley said at a meeting hosted by IHS Inc.’s CERA consulting unit in Houston in April. “There’s a bit of different language coming out of different companies and therefore our voice is lost in this.” His counterpart at Total, Patrick Pouyanne, said in Paris on Wednesday that the industry needs to work together. “If each of us is attacked separately, we will be stronger as a group.”

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